Arbeit soll im Idealfall Spaß machen, Geld einbringen und trotzdem das Privatleben nicht überfordern. Das geht aber nach Meinung mancher Arbeitswissenschaftler nicht mehr nur noch nach dem analogen Leistungsprinzip – sondern funktioniert in einer digitalen Arbeitswelt zunehmend ohne Hierarchien, mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und einer individuell gestalteten Work/Life-Balance. Die Idee dahinter nennt sich "New Work" – der Begriff bezeichnet den Wandel der Arbeitswelt in Folge der Digitalisierung. Hat der klassische Acht-Stunden-Bürotag ausgedient – und sind Hessens Arbeitgeber schon bereit für solche Ideen? Das beantwortet mex-Finanzexperte Hermann-Josef Tenhagen im Gespräch mit Claudia Schick.