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zum Video Autohochzeit - Was die Pläne von PSA und Fiat für Opel bedeuten

Rüsselsheim-Ortsschild vor Opel-Entwicklungszentrum

Eine Ausweitung der Kaufprämien für E-Autos, zusätzliche Ladesäulen: Die Konsequenzen der Entscheidung hin zu mehr Elektromobilität spürt die gesamte Autoindustrie. Wie wird Opel sich positionieren?

Das soll sie sein – die Zukunft der Automobilindustrie: Anfang dieser Woche startete VW die Serienproduktion des ersten Elektro-Volkswagens: Der ID3 als Vorbote einer neuen Auto-Ära made in Germany. VW-Chef Diess setzt voll auf Elektro: „Es ist keine Frage mehr, ob sich das Elektro-Auto durchsetzt, sondern wie schnell und in welcher Region der Welt zuerst.“

So will der größte deutsche Autokonzern seinen Beitrag leisten, damit statt 220.000 Elektroautos wie heute, im Jahr 2030 7 Millionen auf deutschen Straßen unterwegs sind. Ein ambitioniertes Ziel. Was dafür noch fehlt ist die Infrastruktur. Das stellte auch der Autogipfel von Bundesregierung und Autoindustrie am Montagabend in Berlin fest. Die ersten Ergebnisse:

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Bis 2022 sollen bundesweit 50.000 neue Ladesäulen gebaut werden, teilweise errichtet von der Autoindustrie. Außerdem soll die bestehende Kaufprämie für E-Autos erhöht werden: So wird der Kauf eines E-Autos mit einem Netto-Listenpreis von 40.000 Euro künftig mit 6.000 statt bisher 4.000 Euro gefördert. Der Haken: Kostet ein E-Auto mehr als 65.000 Euro, gibt es keine Förderung.

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Die Konsequenzen dieser Entscheidung hin zu mehr Elektromobilität spürt eine ganze Branche, so wie beim jüngsten Zusammenschluss vom Opel-Mutterkonzern PSA mit Fiat-Chrysler. Damit wolle man eine Ära klimafreundlicher Mobilität meistern, heißt es von Konzernseite. Das Vorhaben wirft aber vor allem bei Opel in Rüsselsheim viele Fragen über die Zukunft auf.

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Das Mex-Fazit:

Kosteneinsparungen, mehr Effizienz bei der Produktion, gut gerüstet sein für die Zukunft – das Ziel heißt ganz klar „E-Mobilität“. Die Anforderung an Hersteller und Zulieferer sind hoch. Zu welchem Preis ist noch ungewiss.

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