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zum Video Corona-Alltag - Wie sich unser Leben verändert

Leere Stühle vor Restaurant

Das Virus versetzt die Welt in Alarm und verändert unser Leben. Um die Infektionswelle zu bremsen wird unser Leben quasi lahmgelegt. Mex zeigt wie sich das auf die Hessen auswirkt.

Markttag in Offenbach: Volker Dorobek steht seit 30 Jahren an seinem Käsestand.  Und obwohl er viele Stammkunden hat, wird er genau beobachtet, ob er sich auch die Hände wäscht. Die Auswahl beim Käse ist nach wie vor groß. Von Engpass keine Spur. Noch sind die Wochenmärkte in ganz Hessen weiter geöffnet. Sie gehören laut Sozialministerium zur Grundversorgung. Aber trotzdem ist es hier ruhiger geworden. Ein Drittel weniger Kunden haben die Markthändler in den letzten Tagen verzeichnet. 

Käse aus Frankreich, Gemüse aus Italien - noch gibt es vieles, weil der Warenverkehr funktioniert. Aber ganz so reibungslos läuft es nicht mehr auf Straßen und Schienen. Blablabus und Flixbus stellen ab heute ihren Betrieb ein. Und auch im öffentlichen Nahverkehr gibt es Einschränkungen.

Weitere Informationen

Ein Überblick:

  • In Kassel fährt der öffentliche Nahverkehr nur noch zwischen 6.30 Uhr und 20:30 Uhr.
  • In Offenbach im 30 Minuten  Takt.
  • In Limburg-Weilburg, Darmstadt-Dieburg
  • In Frankfurt fahren die Bahnen nur noch nach dem Ferienfahrplan.
Ende der weiteren Informationen

"Vorsicht walten lassen"

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zum Video Corona-Folgen - wen das Virus wirklich trifft

Medizine am Eingang eines Qurantänezeltes
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Das Fahrgastaufkommen ist weniger als sonst, auch weil Schüler und Berufspendler wegfallen. Bernd Conrads, Pressesprecher bei den Frankfurter Verkehrsbetrieben, aber hat derzeit viel zu tun.  Viele Fahrgäste beschäftigt nur eine einzige Frage:
Kann man sich in der Bahn anstecken? Conrads sagt: "Das ist eine gute Frage. Mit anderen Fahrgästen kann man das sicherlich. Das kann man aber auch in der Bank, passieren oder bei der Arbeit, selbst zuhause. Ob die Übertragung des  Virus auf unbelebten Flächen, also zum Beispiel auf den Haltestangen, möglich ist, da ist sich selbst das Robert Koch Institut nicht sicher. Ich  würde aber, und deshalb die Desinfektion der Flächen, Vorsicht walten lassen."

Bahnen und Busse werden mehr desinfiziert, doch das hält nicht lange: "Sobald ein Fahrgast die Bahn betritt, ist der Desinfektionsschutz aufgehoben, das muss uns klar sein."

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zum Video Corona-Virus – was in Hessen davon jetzt zu spüren ist

Reisende am Flughafen im Interview
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Es gibt nur ein Gesprächsthema im Friseursalon von Alev Ari in Offenbach. Aber immerhin darf sie noch Haare schneiden. Friseursalons sind noch geöffnet, doch täglich sagen bis zu drei Kundinnen ab. Alev Ari muss jeden Abend Scheren, Kämme. Bürsten desinfizieren. Das sind allgemeine Hygienevorschriften. Mehr geht auch in  Covid -19 Zeiten nicht. Denn auch hier ist Desinfektionsmittel knapp.

Brot in der Dose

Die Hamsterkäufe in den Supermärkten und das panische Nachfragen nach Brot und Brötchen haben Bäckermeister Christian Mack aus Butzbach auf eine Idee gebracht: Brot in der sterilisierten Dose. Die ersten 200 Brote sind in der Dose. Innerhalb der ersten drei Tage ging etwa die Hälfte über den Ladentisch. Und Mangel wird es auch beim Bäcker nicht geben. Mehl gibt es noch genügend.

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zum Video Corona-Auswirkungen – Was die Wirtschaft in Hessen vom Virus spürt

Collage: Flugzeug in der Luft, Mikroskopaufnahme des Corona-Virus, Messe Light and Building
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Wer in die Apotheke kommt ist meist krank. Doch wie die Mitarbeiter und sich selbst schützen, das fragt sich Apothekerin Susanne Jester von der Rosenapotheke. Abgesehen von den allgemeinen Regeln, vermisst sie klare Informationen: "Wir versuchen selber eine Strategie zu entwickeln, da es nicht wirklich Handlungsanweisungen von offizieller Stelle gibt, die über den normalen Grippe-Pandemie Plan hinausgehen, weil es im Corona-Fall schon einige spezielle Sachen zu beachten gibt."

Sie hat sie sich erst mal mit Kreuzen auf dem Boden beholfen: Bis hier her und nicht weiter: "Viele kommen einfach rein gestürmt, weil sie sich noch verstärkt mit Arzneimitteln eindecken."

Der Alltag in Hessen ändert sich gerade täglich. Und es wird nur miteinander gehen,  auch wenn Abstand das Gebot der Stunde bleibt.

Autorin: Barbara Berner