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zum Video Frag Glaeske – Wann ist ein künstliches Kniegelenk sinnvoll?

Hände greifen an ein verletztes Knie

Die Zahl der Knieoperationen steigt. Aber welche Kriterien sind für den Einsatz eines künstlichen Kniegelenks maßgeblich? Und woran erkenne ikch einen guten Operateur? Der Gesundheitsexperte Prof. Gerd Glaeske kennt die Antworten.

Ralf Rautenberg sollte ein künstliches Kniegelenk bekommen: „Mir wurde angeraten, dass das Knie ersetzt werden muss, durch eine Prothese, und das war eine ganz schreckliche Vorstellung für mich. Das kam natürlich gar nicht in Frage.“

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tipp der woche
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Der 58jährige holt sich auf eigene Faust an einer Medizinischen Hochschule eine weitere ärztliche Meinung ein. Orthopäde Christian Sturm gleicht das Ergebnis aus dem MRT mit einer körperlichen Untersuchung ab. Er prüft, woher der Schmerz im Knie genau kommt. Und ob es wirklich dort weh tut, wo es die MRT-Bilder vermuten lassen. Für Dr. Sturm kommt eine Arthrose nicht in Frage, seine Diagnose: „Da, wo Sie Schmerzen haben, ist die Rückseite der Kniescheiben gereizt. Das heißt, dort, wo es auf den Oberschenkelknochen reibt. Eine Operation macht für Sie im Moment überhaupt keinen Sinn.“

In Deutschland werden immer häufiger künstliche Kniegelenke eingesetzt. Laut einer Studie stieg die Zahl von Knie-OPs

  • zwischen 2013 und 2016 um 18 Prozent auf 170.000 Fälle.
  • davon waren über 30.000 Patienten jünger als 60 Jahre.
  • die Kosten für ein künstliches Kniegelenk belaufen sich pro Operation auf 8.000 bis 16.000 Euro.

Die gute Nachricht für Patient Rautenberg: Er muss nicht unters Messer. Dafür trainiert er jetzt Muskeln, die das Knie stabilisieren und die Fehlstellung an der Kniescheibe ausgleichen…

Im Videobeitrag  erfahren wir von Prof. Glaeske,  wann eine Knie-Operation notwendig ist.