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zum Video Frag Glaeske – Was tun, wenn Apotheken die Medikamente ausgehen

Apotheken-Logo, im Hintergrund Medikamente.

Viele Medikamente können derzeit nicht ausgegeben werden. Ob Standardimpfstoffe, Blutdrucksenker oder Schmerzmittel, die Liste nicht lieferbarer Wirkstoffe wird länger. Warum das so ist, erklärt Prof. Gerd Glaeske.

Klaus LangHeinrich, Apotheker, sagt: "Wir haben jeden Tag das Problem, dass wir eine Verordnung, so wie sie ausgestellt ist, zunächst nicht beliefern können. Dann müssen wir versuchen, im Sinne des Patienten Alternativen zu finden. Es gibt aber auch Situationen, wo wir keine andere Lösungsmöglichkeit finden."

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BfArM: Lieferengpässe

Lieferengpässe für Humanarzneimittel - die Liste

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Lieferengpässe überall in den Apotheken. Mehr als 100 Medikamente sind derzeit nicht verfügbar. So schlimm war es noch nie, schlägt jetzt auch die Landesapothekerkammer Hessen Alarm. Die Kunden müssen das ausbaden, wenn wie hier nicht der gewohnte Blutdrucksenker verfügbar ist.   

Und Engpässe gibt es sogar in Krankenhäusern. Die Versorgung der Patienten sei zwar gewährleistet, doch gibt es Lieferschwierigkeiten von Antibiotika bis Zytostatika für Krebspatienten.

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Lieferprobleme häufen sich

Nach Angaben des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte gab es 2013 Lieferprobleme bei etwa 40 Arzneimitteln. Fünf Jahre später waren es schon über 264. Die Tendenz ist weiter steigend.

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Im Video erklärt der Gesundheitsexperte Gerd Glaeske, was bei der Medikamentenversorgung schief läuft.