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zum Video Frag Glaeske - Wie schützt man sich mit Vorerkrankung?

Ein Mann mit Gesichtsmaske und Einmal-Handschuhen wartet auf dem Frankfurter Flughafen.

Das Coronavirus macht meistens nur leicht krank. Doch für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sieht das anders aus. Wie man sich schützen sollte, weiß der Gesundheitsexperte Gerd Glaeske.

Ute Lehmann etwa leidet an COPD, einer chronischen Lungenerkrankung mit Kurzatmigkeit und manchmal Luftnot. Deshalb muss sie sich vor allen Infektionen besonders in acht nehmen. Egal ob es die Grippe ist oder das neue Corona-Virus: "Ich mache mir meine Gedanken, aber Sorgen nicht, weil ich kann mich nicht anders verhalten, als ich es bereits tue. Das betrifft Desinfektion oder Händewaschen nach dem Busfahren. Ansonsten weiß ich nicht, was ich anders machen könnte. Und dann kann ich nur sagen Ich hoffe, dass es mich nicht trifft."

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Ärzte sorgen sich derzeit auch um Menschen mit Herzschwäche. Auch in einem  Herz-Reha-Zentrum ist jetzt unter anderem verboten, Hände zu schütteln. Eine Maßnahme um Ansteckungen zu verhindern, sagt Dr. Melanie Hümmelgen, Kardiologin: "Denn das Herz ist schon am Rande seiner Möglichkeiten, den Körper mit ausreichend Blut zu versorgen, mit ausreichend Sauerstoff mit ausreichend Energieträgern zu versorgen."

Dem Körper fehlt deshalb die Kraft für eine Immunabwehr. Bei einer Infektion aktiviert  der Körper Immunzellen, die die Viren unschädlich machen. Das kostet extrem viel Energie. Ist das Herz geschwächt, wird es dadurch schnell überfordert.

Auch Menschen mit schlecht eingestelltem Diabetes sind anfälliger für Infekte. Immerhin: Sie können sich speziell schützen, weiß Dr. Matthias Riedl, Diabetologe: "Gerade jetzt sollten Menschen mit Diabetes eine besonders gute Blutzucker Einstellung anstreben. Das ist neben den üblichen Hygienemaßnahmen ein ganz wichtiger Schutz vor der Infektion mit dem Coronavirus."

Was der Gesundheitsexperte Gerd Glaesken Menschen mit Vorerkrankungen rät, sehen Sie im Video.