Online-Banking per Smartphone

Beim Online-Banking muss man sich jetzt mehrfach identifizieren. Benutzerkonto und Passwort reichen nicht mehr aus - eine Tan wird auch für das Login benötigt. Ob das Online-Banking dadurch sicherer ist, erklärt mex-Experte Sebastian Schreiber.

Seit Mitte September diesen Jahres gibt es ein neues Sicherheitsverfahren für das Online-Banking: Die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Die Zeit der Tan-Nummern auf Papier ist jetzt endgültig vorbei.

Überweisen oder Kontostand checken - alles macht Guido Gansel online. Von den neuen Regeln hat er gehört, ist sich aber noch unsicher, was genau auf ihn zukommt. Wie beim Fahrrad abschließen gibt es auch beim Online-Banking Sicherheitsschlösser. Jetzt kommt ein weiteres dazu. Man muss sich nun mehrfach identifizieren. Die auffälligste Neuerung ist, dass die altbekannten Tan-Listen aus Papier komplett abgeschafft werden.

Eine Tan wird künftig für das Login benötigt

Das Einloggen ins Banking wird aufwendiger. Mit den bisherigen Angaben, wie Benutzerkonto und Pin, funktioniert das künftig nicht mehr. Eine Tan wird bald schon beim Login benötigt.

Um diese Nummer zu erhalten, muss man sich mit zwei Faktoren identifizieren: Die Auswahl hat der Nutzer aus einer Kombination aus drei Bereichen:

  • Wissen - PIN
  • Besitz - Bankkarte
  • Biometrie - Fingerabdruck oder Gesichtsscan

Tan-App für das Smartphone

Am bequemsten ist es, sich eine entsprechende Tan-App auf das Smartphone zu laden. Sehr häufig eingesetzt wird auch das Foto-Tan-Verfahren. Dort erscheint ein bunter Barcode, der gescannt werden muss, damit eine Tan zugewiesen wird. Wer allerdings kein Smartphone hat, für den wird das Online-Banking schwieriger.

Ob das Online-Banking durch das neue Sicherheitsverfahren jetzt sicherer wird, erklärt mex-Experte Sebastian Schreiber.