Selbstfahrendes Auto

Vernetzt und robotergesteuert sieht die automobile Zukunft auf der IAA aus. Wie sicher das autonome Fahren mittlerweile ist, erklärt mex-Experte Sebastian Schreiber.

EDAG in Wiesbaden ist ein Ingenieurdienstleister für die Automobilindustrie mit weltweit mehr als 8.000 Mitarbeitern. Dort werden Computer- und Assistenzsysteme entwickelt. Viele Hersteller präsentieren auf der IAA robotergesteuerte Autos - ganz ohne Lenkrad. Es sieht so aus, als wären die Hersteller startklar für eine neue, mobile Zukunft.

Auto mit dem Smartphone bedienen

Eine geländetaugliche Glaskanzel präsentiert zum Beispiel Audi. Das Cockpit kommt ganz ohne Displays, die bringt der Fahrer mit - er kann das Auto mit seinem Smartphone bedienen. Der E-Wagen liefert 430 PS und 500 Kilometer Reichweite. Der "Ai-Trail" gehört zu einem Quartett voller Ideen aus Ingolstadt. Auf der IAA werden vier Conceptcars präsentiert: eine sportliche Variante, ein Kleinwagen, ein Luxus- und ein Allradflitzer.

Das Auto der Zukunft ist digital vernetzt

Die Visionen im Jahr 2019 sind alle elektrisch und vor allem digital vernetzt: "connected". Daran arbeiten Ingenieure weltweit. Wie Deutschland für die Zukunft gerüstet ist, schätzt Automobilexperte Professor Stefan Bratzel so ein: "Da ist die deutsche Industrie - auch weil sie Premiumhersteller hat - sehr gut aufgestellt. Allerdings gibt es neuen Wettbewerb etwa aus China. Und auch von neuen Playern wie Tesla, die im Bereich der Software und der Connectivity schon besser sind als die klassischen etablierten Autobauer aus Deutschland."

Wie sicher das autonome Fahren mittlerweile ist, erklärt mex-Experte Sebastian Schreiber im Studiogespräch mit Moderatorin Claudia Schick.