Betrügerische Online-Shops entlarven

Video

zum Video Frag Schreiber – Vorsicht vor Fakeshops

Laut einer Recherche der Verbraucherzentrale gibt es in Deutschland etwa eine Million Fakeshops im Internet. Und denen sind bisher rund 4,4 Millionen Opfer auf den Leim gegangen. Wie man das verhindern kann, weiß der IT-Sicherheitsexperte Sebastian Schreiber.

Die Masche der Fakeshops ist einfach aber effektiv. Eine Internetseite wird mit Hochglanz-Fotos echter Waren irgendwo aus dem Netz bestückt. Das Impressum wirkt ebenfalls seriös mit allen notwendigen Angaben. Sogar Zertifikate werden vorgetäuscht. Dann noch ein Knaller-Preis an das Produkt, fertig ist der Fakeshop.

Wir gehen den Angaben des Impressums eines Fahrrad-Fakeshops einmal nach. Ernst Eberhard Kopf soll angeblich verantwortlich für diesen sein. Die Reise führt nach Bad Homburg. Und tatsächlich. Unter der Adresse aus dem Impressum wohnt auch wirklich Ernst Eberhard Kopf. Und der weiß auch schon Bescheid: Er habe nichts mit dem Shop zu tun, sagt er. „Der hat sich meinen Namen und meine Adresse aus dem Telefonbuch oder sonstwo rausgesucht. Weil ich dann die Anrufe von geprellten Kunden erhielt in irgendeiner Form. Ich habe Anzeige erstattet – mehr kann ich nicht tun.“

Weitere Informationen Ende der weiteren Informationen
Videobeitrag
Flugzeug im Landeanflug

Video

zum Video Fakeshops: Betrug im Internet

Ende des Videobeitrags

Fakeshop-Betrüger klauen also fremde Identitäten für ihre Masche, nur um echt zu wirken. Das Ziel ist es ahnungslose Opfer abziehen. Ein Mittel zum Zweck: Fakeshop-Betrüger bieten fast immer nur Vorkasse als Zahlungsmöglichkeit an.

Im Video klärt uns der IT-Fachmann Sebastian Schreiber darüber auf, wie man Fake-Shops im Internet erkennen kann.