Einbruch

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zum Video Frag Schreiber - Was nützt smarter Einbruchschutz

Wenn mechanischer Schutz am Ende ist, soll die Technologie weiterhelfen: Ist digitaler Einbruchschutz über Sensoren und Bewegungsmelder eine Hilfe gegen Gauner? Die Antwort kennt der IT-Sicherheitsexperte Sebastian Schreiber.

Nicht einmal die Sicherheitsfenster konnten sie stoppen. Mit roher Gewalt verschafften sich die Einbrecher hier Zutritt. Einbruchsopfer Hans Schmidt ist noch immer fassungslos: „Wir haben im jedem Fenster Sicherheitselemente einbauen lassen nach Beratung damals mit diesen Pilskopfverschlüsen, die ja dem Hochheben entgegenwirken sollen. Aber wie man sieht – bei brutaler Gewalt reißen die ganzen Bänder aus den Fenstern raus. Also da hätte auch das nichts mehr genutzt.“

Ein brutaler Einbruch – und das, obwohl das Haus der Schmidts gut gesichert ist: verschließbare Fenster, mechanischer Rollladenschutz. Die Schmidts greifen jetzt zum sogenannten „smarten Einbruchsschutz“: Türsensoren, Bewegungsmelder und kleine Kameras. Mehr Sicherheit digital per App gesteuert. Die Kosten liegen zwischen wenigen hundert Euro, im Hightech-Bereich sogar bei mehreren tausend Euro.

Betrug der jährliche Umsatz digitaler Sicherheitstechnik 2014 noch rund 230 Millionen Euro, wird er laut Prognosen im Jahr 2022 über 840 Millionen Euro betragen. Ob der digitale Einbruchsschutz einwandfrei funktioniert – das weiß Hans Schmidt nicht. Einbrecher sollen auf jeden Fall ab sofort gewarnt sein...

Ist smarter Einbruchsschutz bloß ein teures Spielzeug? Der Experte Sebastian Schreiber weiß Bescheid.