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zum Video Frag Schreiber - Wie steht es um den Datenschutz beim E-Scooter?

E-Tretroller in Frankfurt - ein Mann entsperrt einen von vier Rollern mit seinem Smartphone.

E-Roller sind hip, in Frankfurt gehören sie längst zum Stadtbild. Was wissen die Verleiher über uns? Wir fragen den IT-Experten Sebastian Schreiber.

Wir sind mitten in Frankfurt. Gerade einmal zehn Minuten dauert es, dann wird der E-Scooter ausgeliehen. Die Tretroller mit Elektroantrieb kennt inzwischen fast jeder in der Stadt. Sie gehören zum festen Inventar. Und viele haben bereits ihre Erfahrungen mit den Flitzern gemacht.

Seit diesem Sommer sind die bis zu 20 km/h schnellen E-Scooter auf Frankfurts Straßen unterwegs. Zwei Verleiher gibt es. "Tier" ist einer davon. Der Name soll Freiheit und Ungebundenheit ausdrücken. Und anscheinend wollen viele in diesen Genuss kommen. Die Bilanz von "Tier" nach den ersten vier Wochen ist positiv. Daniel Horn, Tier-City-Manger Frankfurt, erzälht: „Die Nachfrage besteht für E-Roller in Frankfurt. Es ist eher so, dass wir derzeit sagen, wir haben zu wenig Roller auf den Straßen, um wirklich den Bedarf zu decken – als dass wir sagen würden: Es sind eher zu viele.“

Viele Roller gleich „chaotischen Zustände“? Die sind in Frankfurt bisher nicht eingetreten, sagen die Verleiher. Trotzdem sieht man immer wieder zwei oder sogar mehr Personen auf den Rollern. Das ist verboten, genauso wie das Fahren auf dem Gehweg. Vereinzelt kam es in den vergangenen Wochen zu Unfällen. Deshalb reagiert die Polizei darauf inzwischen mit speziellen Kontrollen.

Chantal Emch, Polizei Frankfurt, sagt: „Vor allem geht es darum: Wo darf man fahren? Wo darf man nicht fahren? Und zum anderen geht es um Themen wie Verkehrssicherheit. Was ist das für ein E-Scooter, wo derjenige drauf steht, ist der zu schnell, verfügt er über die richtigen und vorgegebenen Bremsvorrichtungen – wir müssen also auf sehr viele verschiedene Dinge achten?“

Bus ist billiger

Über eintausend Verleih-E-Scooter sind in Frankfurt verfügbar. Das Ausleih-Prinzip: Kunden müssen eine App aufs Smartphone laden und dann ihre Kreditkarten-Daten eingeben. Danach wird über einen kleinen Stadtplan in der App selbst der nächste freie Roller im näheren Umkreis gesucht. Ist der gefunden, kann es losgehen.

Weitere Informationen

Bei jeder Anmeldung werden immer 1 Euro fällig. Zusätzlich kostet jede Minute bei Anbieter „Tier“ rund 19 Cent. 20 Minuten Fahrtzeit können dann schon mal 4,80 Euro kosten. Den Bus zu nehmen ist günstiger. Die Fahrt mit dem E-Scooter lohnt sich also nicht immer.

Ende der weiteren Informationen

E-Scooter – Problem oder Lösung? Auch in Sachen Datenschutz und App-Sicherheit sind hier noch einige Fragen offen.

Im beigefügten Video erklärt der IT-Sicherheitsexperte Sebastian Schreiber, wie es um den Datenschutz steht.