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zum Video Frag Tenhagen – Ohne Aufträge kein Umsatz

Bauarbeiter auf einem Gerüst

Wie Firmen durch die Krise kommen, dafür ist der aktuelle Auftragseingang entscheidend. Weniger Aufträge bedeutet in den kommenden Monaten: Erst Rückgang bei der Produktion, dann beim Umsatz. Wie Unternehmen damit umgehen, weiß Hermann-Josef Tenhagen.

Bei der Samson AG etwa gibt’s im April 20 Prozent weniger Bestellungen als im Vorjahr. Insgesamt sieht es für die Industrie noch düsterer aus, so die exklusive Prognose des ifo-Instituts für uns: Ein Minus zwischen 25 und 30 Prozent im April. So schnell ging es noch nie bergab. Deshalb steht Samson-Chef Andreas Widl im permanenten Austausch mit den weltweiten Konzern-Werken.

Aktuell ist es schwer, neue Aufträge an Land zu ziehen. Widl sagt: "Ein Beispiel: In China sind uns die Auftragseingänge weggebrochen, weil unsere Mitarbeiter nicht reisen dürfen. China produziert wieder, die Logistik in China ist auch wieder in Ordnung. Aber die Mitarbeiter, die Vertriebler, dürfen nicht reisen. Und wenn die nicht reisen, nicht zum Kunden gehen können, holen die auch keine Aufträge."

"Umsatz fehlt"

Das Therapiezentrum trifft es noch härter. Aktuell sind es 80 Prozent weniger Patienten. Und bis zum Jahresende höchstens halb so viele Patienten wie vor der Krise. Denn trotz gesteigerter Hygienemaßnahmen darf das Team von Thomas Emler kaum Risiko-Klienten in Pflegeheimen behandeln. An Gruppentherapien ist erst gar nicht zu denken: "Das ist wirklich für uns großer Brocken, der uns an Umsatz einfach fehlt. Und das wahrscheinlich bis Ende des Jahres."

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"Alles wird gut !" ist mit farbiger Kreide vor einer geschlossenen Boutique in Frankfurt auf den Asphalt geschrieben.
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Kleine Betriebe oder große Firmen – keiner bleibt verschont. Der Kampf um Existenzen hat gerade erst begonnen.

Wie können Unternehmen damit umgehen? Das erklärt Hermann-Josef Tenhagen im beigefügten Video.