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zum Video Frag Tenhagen - wie der Sicherungsschein Pauschalurlaubern helfen kann

Sorgenfreier Urlaub?

Ein Reiseveranstalter ist insolvent. Der Kunde kann seine Pauschalreise nicht mehr antreten oder ist womöglich am Urlaubsort gestrandet. Wie Betroffene mit dem Sicherungsschein ihr Geld zurückbekommen, erklärt mex-Experte Hermann Josef Tenhagen.

Der sogenannte Sicherungsschein für Pauschalreisen ist für viele Urlauber der Retter in der Not. Der Sicherungsschein ermöglicht das Geld im Insolvenzfall, von einer darauf spezialisierten Versicherung, zurückzubekommen.

Reiseveranstalter sind zur Erstattung verpflichtet

Kunden bekommen den Sicherungsschein direkt mit der Buchungsbestätigung zugeschickt. Er gilt für alle, die bereits im Urlaub sind oder eine Urlaubsreise gebucht haben. Nach vielen schmerzhaften Insolvenzen sind alle deutschen und europäischen Reiseveranstalter seit den neunziger Jahren gesetzlich verpflichtet, den gezahlten Reisepreis zu versichern.

Geschädigte können ihr Geld zurückfordern

Ein bewährtes Prinzip, wie etwa bei der Insolvenz des Leipziger Reiseanbieters Unister oder bei den Insolvenzen von Germania und Airberlin. Auf diese Versicherung können jetzt also auch die 140.000 deutschen Thomas-Cook-Urlauber bauen, die bei Thomas Cook Töchtern eine Pauschalreise gebucht haben: Wenn die Reise nicht mehr stattfindet, können sich die Kunden an die Versicherung wenden, um ihr Geld zurückzufordern.

Wie betroffene Urlauber ihr Geld zurückfordern können, welche Probleme es möglicherweise im Insolvenzfall von Thomas Cook gibt und ob jetzt die Preise für den Urlaub steigen, erklärt Finanzexperte Hermann Josef Tenhagen.