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Viele Stromanbieter wollen neue Kunden mit niedrigen Preisen locken. Manchmal zu niedrig, wie jüngste Pleiten zeigen. Finanztip-Chef Hermann-Josef Tenhagen erklärt, was zu tun ist, wenn der Versorgen pleitegeht.

Der Wechsel zu einem günstigen Stromanbieter. Günther Brandl hat nun erlebt, dass das auch richtig schiefgehen kann. Dabei hat er sich gut informiert und sich dann für das Angebot von BEV entschieden: „Der Wechsel zur BEV war an sich vom Gesamtpreis her zu meinem Verbrauch recht günstig, lag im oberen Bereich von den Top-Anbieter zum damaligen Zeitpunkt.“ Jetzt ist BEV pleite. Damit setzt sich fort, was in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen sorgte. Denn auch bei Teldafax, Flexstrom oder Care Energy ging es schon schief.

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Warum der Konkurrenzkampf untern den Anbietern immer wieder Opfer fordert, weiß Energieexperte Uwe Pöhls. Denn wer Strom extrem günstig verkauft, kommt nicht auf seine Kosten. Die Gewinnmargen für die Unternehmen sind immer weiter zusammengeschnurrt: „Dann bleiben dem Versorger aktuell eigentlich mal gerade 0,6 Cent je kW/h zur Verfügung.“ So könne man zurzeit keinen Gewinn erzielen, das sei eine Zahl, die eher für erhebliche Probleme stehe.

Die Folgen für Verbraucher sind im Fall der Pleite immer gleich: Sie bangen um ihr Geld, das ihnen noch zusteht. Es beginnt das große Zittern. Aktuell bei BEV sind das  250.000 Kunden mit Forderungen von 80 Millionen Euro. Brandl erzählt: „Ich fordere eine Auszahlung von meinem Restguthaben, das sich nach meinen Berechnungen bei ca. 390 Euro bewegt.“

Im Video erklärt der Verbraucherexperte Tenhagen, wie man sich vor der Pleite des Stromanbieters schützt.