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zum Video Frag Valet - wie fair das Fairtrade-Siegel ist

Fairtrade-Logo im Kaffee

Produkte mit fairen Siegeln kommen beim Verbraucher gut an. "Fairtrade" ist das bekannteste dieser Zertifikate. Ob auch alles fair ist, wo "Fair" draufsteht, erklärt Verbraucherschützer Armin Valet.

In Supermärkten geht es bunt zu: Faire Siegel, Herkunftszeichen und Symbole prangen auf den Lebensmittelverpackungen. Viele dieser Zertifikate setzen auf eine nachhaltige Produktion. "Fairtrade" ist das bekannteste von ihnen. Rund 80 Prozent der "fair"-zertifizierten Produkte tragen das Logo.

Faire Siegel im Aufwind

Vergeben wird das Siegel in Deutschland durch einen Verein, der Fortbildungen unterstützt, sich für faire Arbeitsbedingungen und Sicherheit am Arbeitsplatz einsetzt. Beim Verbraucher kommt das gut an. Faire Siegel sind in Deutschland weiter im Aufwind. Fast 1,7 Milliarden Euro gaben Verbraucher im vergangenen Jahr für fair gehandelte Produkte aus - pro Kopf rund 21 Euro. Der mit über 1,3 Milliarden Euro größte Anteil am Gesamtumsatz entfiel dabei auf Produkte mit dem Fairtrade-Siegel. Allerdings stehen faire Siegel immer wieder in der Kritik - unter anderem wegen des sogenannten Mengenausgleichs.

Was hinter der Kritik an den Fairtrade-Siegeln steckt, erklärt Ernährungsexperte Armin Valet im Studiogespräch mit Moderatorin Claudia Schick.