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zum Video Frag Valet – Der Trend geht zum Edel-Adventskalender

Einfach war gestern. Der klassische Adventskalender hat ausgedient. Aus, Schluss, vorbei. Die aktuellen Adventskalender-Trends: größer, edler, teurer. Was wohl der Verbraucherschützer Armin Valet davon hält?

150 Euro und mehr können da schon einmal fällig werden: Teure Schokolade, Luxus-Nüsse, Spielzeug, Werkzeug oder Whisky: MEX zeigt die mittlerweile normalen, die verrückten und teuersten Adventskalender.

Schokokalender sind der Klassiker. Hier hat sich am meisten getan. Über 17 Millionen Schokoladenkalender werden jedes Jahr verkauft. Das sind zwar eine Millionen weniger als im Jahr zuvor. Doch der Trend geht zu hochpreisigen Kalendern über 10 Euro. 24 Türchen für die tägliche Dosis edler Schokoladen. Das geht ins Geld. Umrechnen sollte man aber lieber nicht: 1 Kilo Schokolade für 103 Euro, das sind über 10 Euro für eine Tafel.

Doch größer, edler, teurer liegt im Trend. Professor Jan Landwehr lehrt Konsumentenpsychologie an der Uni Frankfurt. Adventskalender sind für ihn nicht mehr nur Privatsache, sondern mittlerweile Teil einer öffentlichen Inszenierung: „Wenn wir uns anschauen, warum Kunden das kaufen, haben wir einen Trend zum sozialen Vergleich, angefeuert durch die sozialen Medien und man zeigt, was man an Kalender hat. Da gibt es einen sozialen Wettbewerb: Wer hat den schöneren, spannenderen und vielleicht auch teureren Kalender.“ 

Im Video beantwortet uns Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg die Frage: Sind sie ein Adventskalender-Fan?