Video

zum Video Frag Valet - Instant-Food oder selber kochen?

Fertiggerichte

Instant-Food liegt im Trend, denn es ist leicht und schnell zuzubereiten. Die Auswahl im Supermarkt ist riesengroß. Ein Ernährungsexperte spricht von Ernährungsmüll. Was hält Armin Valet von der Verbraucherzentrale von Instant-Food?

Instant-Gerichte gibt es schon für 35 Cent. Wir nehmen im Labor Fertigsuppen unter die Lupe, 30 Instant-Produkte von Knorr, Maggi, Birkel oder Erasco. Auffällig ist, dass die vermeintlichen Hauptzutaten nur krümelweise enthalten sind. Nehemn wir zum Beispiel die Pilzsuppe von Erasco. In vier Portionen finden wir mickrige 0,6 Gramm Pilze und Pilzextrakt.

Allein 2018 machten deutsche Hersteller von Fertiggerichten einen Umsatz im In- und Ausland von fast 4 Milliarden Euro. 2019 werden es fast 6 Milliarden Euro sein, sagen Experten.

In so gut wie jedem Instant-Food sind Aromen zu finden. So muss ein Pilzaroma nicht unbedingt von Pilzen kommen. Rindfleisch-Aroma zum Beispiel gewinnen Chemiker aus Bohnen. Und kein Instant-Food ohne den Geschmacksverstärker Hefeextrakt. Der besteht größtenteils aus Glutamat.

Dr. Niels Schulz-Ruthenberg, Ernährungsmediziner, kommentiert: Wenn man sich die Zusammensetzung anguckt, dann sieht man, das sind letztendlich Mogelpackungen. Das ist totes Essen. Ich würde sogar sagen: Das ist Ernährungsmüll. Das ist nichts, was uns gut tut.

Instant-Food, die Tüte Suppe aus der modernen Lebensmittel-Forschung. Einfach und schnell in der Zubereitung, und das für wenig Geld. Aber zu welchem Preis?

Im Video klärt der Verbraucher Armin Valet über das Thema auf.