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Junge Frau mit Burger in der einen und Apfel in der anderen Hand

Hoch, runter, hoch: Dieses Spiel spielt unser Körper nach einer Diät – man nennt es den Jojo-Effekt. Diät-Apps versprechen Abhilfe. Aber können sie das Versprechen halten? Wir fragen den Verbraucherschutzexperten Armin Valet.

Carola von Majewski kennt diesen Effekt. Sie hat schon oft in ihrem Leben versucht, Pfunde los zu werden: 20 Kilo runter und wieder rauf, es folgt ein massiver Jojo-Diät-Frust. Damit ist Carola von Majewski nicht allein, wissen Ernährungsexperten. Prof. Andreas Pfeiffer, Ernährungsmediziner, sagt: „Die meisten Menschen nehmen wieder zu nach Gewichtsabnahme. Wenn man schaut, über 2 bis 4 Jahre, dann haben 70-90 Prozent wieder zugenommen.

Was kann gegen den Jojo-Effekt helfen? Digitale Diät-Apps zum Beispiel – das versprechen zumindest deren Hersteller. Solche Apps sind auf den ersten Blick praktisch: Kalorienzähler, Ernährungstagebuch, persönlicher Abnehmplan,  alles in einem.

Der ehemalige Weight-Watchers-Konzern hat, erst einmal in den USA, eine Abnehm-und Ernährungs-App für Kinder auf den Markt gebracht. Das digitale Diät-Prinzip ist simpel. Farben zeigen an, was "gut" oder "schlecht" für Gesundheit und Gewicht ist: Grün für Gemüse und Früchte, Gelb für die Menge, Rot für Süßigkeiten und Fettiges.

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Unterstützt werden die Kids durch einen Coach. Er sorgt per Videochat für die richtige  Motivation. Die App kostet 69 US-Dollar im Monat. Kritiker werfen dem Unternehmen allerdings vor, mit der App ungesunde und zwanghafte Essgewohnheiten zu fördern...

Armin Valet, Experte bei der Verbraucherzentrale, erklärt uns im Video, was Diät-Apps als digitale Ernährungshelfer taugen.