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Mit Geschenken bedürftigen Kindern zu Weihnachten eine Freude machen

Mehr Erlebnis, mehr Service: Vollgepackt mit Emotionen sagt der stationäre dem Online-Handel den Kampf an. Mex will wissen: was haben sich die Geschäfte in diesem Jahr Kreatives überlegt?

Bereits jeder fünfte kauft seine Weihnachtsgeschenke ausschließlich online. Mit einem Klick bestellt, so bauen die Online-Händler ihre Marktmacht kontinuierlich aus. Innerhalb von 10 Jahren haben sie ihren Umsatz von 5,9 auf in diesem Jahr 14 Milliarden Euro fast verdreifacht. Und diese Zahlen betreffen allein das  Weihnachtsgeschäft. Genau gegen diesen Online Trend macht jetzt der stationäre Handel mobil - mit verschiedenen Serviceangeboten.

Mex besucht in Bad Homburg Gabi Balitzki im Kaufhaus Maas. Eigentlich verkauft sie nur Kleidung. Doch jetzt in der Vorweihnachtszeit stehen hier kostenlose Getränke bereit, selbst gebackene Plätzchen gibt es, und wer was kauft bekommt es von der Chefin höchstpersönlich als Geschenk verpackt.  All das kann der Online Handel nicht bieten.

Shoppen als Erlebnis

Doch nicht nur Geschäfte, auch die Städte sind gefordert, die Kunden auf die Einkaufsstraßen zu ziehen. So gibt es in Bad Homburg neben dem "romantischem Weihnachtsmarkt“ die zauberhafte Eisbahn und einen kostenlosen Weihnachtsexpress, der die Erlebnishungrigen Besucher von einem Event zum nächsten bringt. Organisiert wird das von Citymanagerin Tanja Baric. Ihr Job: das Weihnachtsshopping in der Stadt so erlebnisreich wie möglich zu gestalten: "Die Innenstadt erfüllt viel mehr als nur die Versorgungsfunktion. Wir haben hier den sozialen Raum, wir lassen uns inspirieren, wir flanieren, wir gucken, wir fassen an, das ist ja all das, was den stationären Handel vom online Handel unterscheidet."

Nicht nur die Städte, auch die Einkaufscenter fahren ganz groß auf. Wir sind im Main Taunus Zentrum in Sulzbach. Die Angebote reichen von Unterhaltungsprogrammen auf der Weihnachtsbühne über die Pagen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen, bis hin zum himmlischen Einpackservice der "fleißigen Weihnachtselfen". Alles kostenfrei.

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Und in der Weihnachtsbäckerei können gestresste Eltern ihre Kinder für eine Stunde abgeben und betreuen lassen. Ebenfalls völlig kostenfrei und für die Kinder ein echtes Highlight.

Was wird aus den Tüten?

Und wohin mit den vielen Tüten nach einem so entspannten Einkaufstag? Dafür hat sich der Verkehrsbetrieb in Wiesbaden etwas einfallen lassen, den Gepäckbus. Ein Bus, der normalerweise durch die Stadt fährt, steht jetzt hier als Lager für die Einkäufe bereit. Wer ohne Tüten zum Beispiel auf den Weihnachtsmarkt möchte, kann sie hier einfach zwischenparken.

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Das Mex-Fazit

Trotz des anhaltenden Online Booms: die Mehrheit kauft noch immer ihre Geschenke in den Innenstädten. Und wenn weiterhin so viel geboten wird; wird das auch hoffentlich noch lange so bleiben…

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Autorin: Anke Heinhaus