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zum Video Weihnachtsmärkte – Wie sie zum Wirtschaftsfaktor werden

Blick über den Weihnachtsmarkt auf dem Büdinger Marktplatz.

Jetzt zur Weihnachtszeit sitzt der Geldbeutel bei vielen Hessen locker. Hessens Weihnachtsmärkte boomen und werden so zum echten Wirtschaftsfaktor. Mex zeigt was Hessens Städte tun, um immer mehr Touristen zu begeistern.

Die schätzungsweise 170 hessischen Weihnachtsmärkte werden mehr und mehr zum Touristenmagnet. Mex ist unterwegs auf dem Markt in Kassel und auf dem im beschaulichen Michelstadt. Die Besucher sind teilweise weit angereist.

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Mit Geschenken bedürftigen Kindern zu Weihnachten eine Freude machen
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Allein in Michelstadt kommen jedes Wochenende rund 50 Reisebusse mit Touristen an. Kassel toppt das Ganze noch. Insgesamt rollen hier in der Weihnachtsmarktzeit rund 950 Busse mit Touristen an. Und sie kommen von überall, erklärt uns Birgit Kuchenreiter vom Kassler Stadtmarketing.

Dass hier nicht nur Kassler zum Glühweintrinken kommen, ist auch schon Aussteller Daniel Geibel aufgefallen. Es würden jedes Jahr mehr, meint er. So sind auch die Besucherzahlen im Nordhessischen Kassel gestiegen.

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Kamen vor 10 Jahren noch rund 1 Millionen Weihnachtsmarktbesucher pro Jahr, werden in diesem Jahr bereits 2,2 Millionen erwartet. In der 16.000-Einwohner-Stadt Michelstadt rechnet man in diesem Jahr mit 70.000 Besuchern.

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Nach dem Weihnachtsmarkt ist vor dem Weihnachtsmarkt

Für Hessens Städte ist das ein absoluter Wirtschaftsfaktor. Und den wollen die Stadtverantwortlichen nutzen – weit über den Weihnachtsmarkt hinaus. In Michelstadt profitiert der ganze Ort von diesem einmaligen Ereignis, erzählt uns Bürgermeister Stephan Kelbert: „Die Bedeutung des Weihnachtsmarktes ist mittlerweile existenziell. Wir haben eine tolle Gastronomie übers Jahr, natürlich, aber am Weihnachtsmarkt sind die Hotels alle ausgebucht. Und auch die Gasthäuser sind auch über die Stunden des Marktes hinaus natürlich brechend voll.“

Auch in Kassel ist das komplette Stadtmarketing auf den Weihnachtsmarkt ausgerichtet. Kuchenreiter sagt: Nach dem Weihnachtsmarkt ist vor dem Weihnachtsmarkt. Im Januar wenn dann alles abgebaut ist, dann wird abgerechnet. Dann ist mal so eine kleine Ruhephase von vier, sechs Wochen. Und dann fangen wir schon wieder an mit den neuen Ausschreibungen, neue Ideen.“

Dass die Konzepte aufgehen, bestätigen viele  auf den Weihnachtsmärkten. Denn die Besucher lassen auch den ein oder anderen Euro Drumherum. Hessens Städte profitieren.

Attraktionen, Attraktionen

Um das Erlebnis noch einmaliger zu machen, setzen Kassel und Michelstadt auf Attraktionen. Im Odenwald ist das zum Beispiel täglich neue Livemusik aus der Region. Heute ist es der Gesangsverein Liederkranz.  

Was in Michelstadt der Chor ist, ist in Kassel der Zirkus Flic Flac. Bereits zum 11. Mal findet dieses Jahr das Festival der Artisten statt. Das Kasseler Stadtmarketing arbeitet dabei eng mit dem Zirkusmanager Martin Krockauer zusammen: Es befruchte sich gegenseitig sehr meint er.

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Das Mex Fazit:

Hessens Städte profitieren von den vielen Menschen auf ihren Weihnachtsmärkten. In Kassel ist der übrigens noch bis 30. Dezember geöffnet.  

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Autor: Naïma Kunze