Sind die Flieger weg, kommen die Bagger. Nachts werden am Frankfurter Flughafen Rollwege und Start-Landebahnen repariert. Projektleiter Axel Konrad ist dafür verantwortlich. Der Zeitdruck ist enorm. 600 Quadratmeter wollen sie heute Nacht erneuern. Dafür haben sie knapp sieben Stunden Zeit. Ob sie das schaffen?

Der Rollweg "November" zählt zu den meistbefahrenen Strecken am Flughafen. Hunderte Flugzeuge nutzen ihn täglich. Auch morgen früh wird er dringend gebraucht. 

Samuel Ditthardt sitzt im Kontrollturm West am Terminal 1. Er macht eine Ausbildung zum Vorfeldlotsen. Sein Job heute Nacht: Flugzeuge lotsen. Um 23 Uhr beginnt das Nachtflugverbot. Dann dürfen keine Flieger mehr starten. Samuel Ditthardt muss dafür sorgen, dass alle Maschinen pünktlich wegkommen. Die Piloten verlassen sich auf ihn. Doch plötzlich funkt ein Flugkapitän. Er bittet sofort um Landeerlaubnis. Ein Passagier an Bord hat wohl einen Herzinfarkt.

Samuel Ditthardt muss jetzt dafür sorgen, dass die Maschine so schnell wie möglich zum Gate kommt. Dort wartet schon ein Notarzt. Und es gibt noch mehr Probleme in dieser Nacht. Zwei Maschinen mit mehr als 500 Passagieren stehen 15 Minuten vor dem Startverbot noch immer am Gate. Werden die Flieger noch rechtzeitig abheben oder müssen für die Fluggäste Hotels gebucht werden?

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Die Protagonisten im Überblick

Weitere Infos zu Samuel Ditthardt, Axel Konrad und weiteren Mitarbeitern des Frankfurter Flughafens gibt es hier.

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Spannende Dreharbeiten am am viertgrößten Flughafen Europas

80.000 Menschen arbeiten in dem eigenen Frankfurter Stadtteil. 65 Millionen Passagiere kommen jährlich in die zwei Terminals. Wer von Frankfurt aus fliegen möchte, hat 107 Länder zur Auswahl. 1.400 Flugzeuge starten und landen täglich am viertgrößten Airport Europas. Ein Flughafen mit weltweiten Rekorden: die größte Werkfeuerwehr, die größte Flughafenklinik, die größte KFZ-Werkstatt, die größten Flugzeugschlepper.

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Sendetermine

Immer samstags um 18:45 Uhr im hr-fernsehen und rund um die Uhr in der Mediathek

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Vier Videojournalisten des Hessischen Rundfunks durften exklusiv 50 Tage auf dem Airport drehen. Dabei haben die Reporter 22 Menschen mit der Kamera begleitet, hautnah in Bereichen und Situationen, die so bisher noch nicht im Fernsehen zu sehen waren. Spannende, emotionale Geschichten rund um Hessens größten Arbeitgeber. "Mit spektakulären Kameraeinstellungen und aufwändigen 3-D-Animationen wollen wir den Zuschauern diese komplexe Welt näher bringen und eintauchen lassen in das Abenteuer Flughafen", sagt Redakteur und Videojournalist Andreas Graf.


(Der 5. Teil folgt am 20. Februar.)