Vom Insektensterben sind auch Schmetterlinge betroffen! Inder landwirtschaftlichen Monokulturwüste wird fast alles durch Pflanzenschutzmittel tot gespritzt. Kann eine Großstadt wie Hamburg eine Oase für Falter in dieser Wüste sein? Tatsächlich ist die Artenvielfalt der Schmetterlinge auf der Fläche des Stadtgebiets vergleichsweise groß. Noch fliegt der Aurorafalter in dicht besiedelten Stadteilen. Und in den Naturschutzgebieten der Stadt findet man manchen bunt schillernden Falter. Doch auch hier ist die Entwicklung besorgniserregend. In Hamburg ist der Bestand der Schmetterlinge in den letzten 50 Jahren erheblich zurückgegangen. Etwa die Hälfte aller Tagfalter, die sich jemals in Hamburg fortgepflanzt haben, ist schon ausgestorben! In den letzten 20 Jahren sind mindestens fünf Arten aus der Millionenstadt verschwunden. Und das, obwohl die Anzahl der Naturschutzgebiete gewachsen ist. Woran liegt das? Was kann man in der Stadt tun, um diese Entwicklung aufzuhalten? Damit diese Fragen beantwortet werden können, muss man herausfinden, wo die Falter in den Schutzgebieten, Parkanlagen, auf Industriebrachen und in den Gärten leben und was sie brauchen, um auch dauerhaft überleben zu können. Wie gestaltet man private und öffentliche Grünflächen schmetterlingsfreundlich? Wie schafft man in der Stadt neuen Lebensraum für Schmetterlinge? „Aurora - Stadt der Schmetterlinge“ lautet der Titel eines Schutzprojektes der Entomologen vom NABU. Der Film folgt den Freunden der Schmetterlinge in die bedrohte Welt von Widderchen, Bläulingen, Feuer-, Dickkopf- und Zipfelfaltern inder Metropole Hamburg.