Atemnot, verminderte Leistungsfähigkeit, Wasseransammlungen in den Beinen oder an den Knöcheln (Ödeme) und plötzliche nächtliche Luftnotanfälle – das alles sind typische Anzeichen für eine Herzschwäche. Und diese muss sofort behandelt werden. Doch es gibt eine Form der Herzschwäche, welche oft unerkannt bleibt, die sog. diastolische Herzschwäche. Sie ist schwer zu diagnostizieren, denn bei dieser Form der Herzschwäche pumpt das Herz ganz normal. Trotzdem klagen die Patienten über Symptome wie z. B. Herzrasen oder Atemnot. Der Grund: Das Herz pumpt zwar, kann aber dabei nicht genug Blut aufnehmen. Dies führt dazu, dass sich die Muskulatur der linken Herzkammer versteift, sich Blut im linken Vorhof staut, sogar bis in die Lungenvenen.