Nach Ultraschall und Laser gibt es jetzt eine neue, völlig schmerzfreie Methode in der Zahnmedizin: Plasma – es wirkt antibakteriell und kommt z.B. bei Parodontitis zum Einsatz.

Es handelt sich hierbei um sog. kaltes Plasma, vereinfacht ausgedrückt handelt es sich hierbei um Sauerstoff, der in seine kleinsten Bestandteile zerlegt ist: Elektronen, Ionen und Atome. Dieser spezielle Sauerstoffcocktail entwickelt eine hohe keimtötende und heilungsfördernde Wirkung. Der große Vorteil des Plasmas ist, dass es auch die tiefen Zahnfleischtaschen erreicht und sehr effektiv reinigt. Für Parodontitis Patienten ist diese Therapie eine Chance, Zähne doch noch zu retten, die auszufallen drohen.

Bei Zahnersatz und Zahnfüllungen gibt es eine breite Palette der zur Verfügung stehenden Materialien und auch eine große Spanne bezüglich der Kosten. Deshalb ist es ratsam, sich gut darüber zu informieren, welche Möglichkeit für den persönlichen Fall die richtige ist. Ein Implantat ist oft die teuerste Lösung und gilt in Sachen Zahnersatz als das Optimum, doch nicht für jeden Patienten ist es die beste Wahl.

"service: gesundheit" zeigt, welche Alternativen es bei Zahnersatz zum Implantat gibt, welche Materialien bei Füllungen gut verträglich sind und welchen Patienten eine Plasmatherapie helfen kann.

Die Beiträge der Sendung:

Kaltes Plasma gegen Parodontitis

Videobeitrag

Video

zum Video Kaltes Plasma gegen Parodontitis

Zahnarzt, Zahnersatz
Ende des Videobeitrags

Kaltes Plasma ist Umgebungsluft, die mit Sauerstoff angereichert und in ihre kleinsten Bestandteile zerlegt wird: Elektronen, Ionen und Atome. Dieser spezielle Sauerstoffcocktail entwickelt eine hohe keimtötende und heilungsfördernde Wirkung. [mehr]

Klebebrücke statt Implantat

Zähne, Gebiss, Zahngesundheit

Implantat gilt als non plus ultra beim Zahnersatz doch das ist nicht immer so. Welche Alternativen gibt es? [mehr]

Kosten sparen beim Zahnersatz

Zahnersatz

Gesetzlich Versicherte erhalten von der Krankenkasse einen geregelten festen Zuschuss für Zahnersatz. Grundlage für die Berechnung ist der Heil- und Kostenplan. [mehr]

Internetlinks

Selbsttest zum Parodontitis-Risiko oder um Hinweise auf eine bereits bestehende Parodontitis auch als Laie zu erkennen auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie e.V.

Broschüre zu Parodontitis und zum Parodontalen Screening Index (PSI) beim Zahnarzt auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie e.V.

Unabhängige Webseite zum Thema Parodontitis, die sich speziell an Patienten richtet. Verantwortlich ist ein Team von Spezialisten, Sitz des Projektes ist Münster.

Seiten der Deutschen Parodontosehilfe e.V. mit Informationen zu Ursachen, Diagnostik, Therapie und einer Suchfunktion, um Parodontologen in Wohnortnähe zu finden.

Kontaktadressen

Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) e. V.
Neufferstraße 1
93055 Regensburg
Telefon: 0941/942799-0
E-Mail: kontakt@dgparo.de
Internet: www.dgparo.de

Kassenzahnärztlichen Vereinigung
Hessen (KZVH)
Lyoner Str. 21
60528 Frankfurt/Main
Telefon: 069/6607-0
E-Mail: kzv-hessen@zo-hessen.de
Internet: www.kzvh.de

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV)
Universitätsstr. 73
50931 Köln
Telefon: 0221/4001-0
E-Mail: post@kzbv.de
Internet: www.kzbv.de

Deutsches Grünes Kreuz e.V.
Sektion Zahngesundheit
Biegenstraße 6
35037 Marburg
Telefon: 06421/293-0
E-Mail: zahngesund@kilian.de
Internet: www.rundum-zahngesund.de

Moderation: Anne Brüning

Sendung: hr-fernsehen, "service: gesundheit", 26.07.2018, 18:50 Uhr