Jeder von uns vergisst hin und wieder etwas. Doch wenn uns das Gedächtnis im Stich lässt, muss nicht immer gleich der Beginn einer Demenz oder der Alzheimer-Erkrankung dahinter stecken. Vergesslichkeit hat viele Ursachen.

Auch nach einer OP mit Narkose können Verwirrungszustände auftreten. Fakt ist: Die meisten Betroffenen sind stark verunsichert. Wie kann man die negativen Folgen einer Narkose reduzieren, wann ist ein Demenztest sinnvoll und was ist bei der Diagnose Demenz zu tun? "service: gesundheit" klärt, welche Symptome auf ein OP-Delir und eine beginnende Demenz hinweisen. Außerdem: Tiere als Demenz-Therapeuten – so schaffen es die kleinen Fellnasen, längst vergessene Gefühle wieder aufleben zu lassen.

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Unsere Gäste im Studio

PD Dr. Jan Mersmann
Geschäftsführender Oberarzt
Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
Universitätsklinikum Frankfurt
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 6301-86668
Internet: www.kgu.de/zaw

Dr. Valentina Tesky
Diplom-Psychologin
Stellvertretende Leiterin des "Arbeitsbereich Altersmedizin" /
Institut für Allgemeinmedizin /
Goethe-Universität / Goethe University
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt
Tel.: 069 / 6301-5687
Internet: www.allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de

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Verwirrtheit nach Operation – Risiko senken

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Nach einer Operation unter Narkose leiden etwa fünf bis 15 Prozent aller Betroffenen an einem sogenannten postoperativen kognitiven Defizit, auch Durchgangssyndrom oder Delir genannt. Typische Symptome sind Verwirrtheit und Wahnvorstellungen. [mehr]

Demenz – Wann ist ein Test sinnvoll?

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Demenzen sind fortschreitende Erkrankungen des Gehirns. Die häufigste und bekannteste Form ist die Alzheimer-Krankheit. Ein möglicher Hinweis auf Demenz ist zunehmende Vergesslichkeit: Betroffene stellen fest, dass sie sich nicht mehr so gut an etwas erinnern. Oft fällt es auch den Angehörigen auf. Für Klarheit kann ein Demenz-Test sorgen. [mehr]

Altenheimtiere – Tiere als Co-Therapeuten

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Wenn die Persönlichkeit eines an Demenz erkrankten Menschen "versinkt", benötigt man besondere Wege, um in Kontakt mit den Betroffenen zu gelangen. Einer der "Türöffner" zu der verschlossenen Welt von Demenzkranken sind Tiere. Sie können die Verbindung zwischen Kopf, Bauch, Herz und Gefühl herstellen. [mehr]

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Internetlinks

www.wegweiser-demenz.de/
Herausgeber dieses Portals ist Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es richtet sich an Betroffene und Angehörige, beinhaltet umfassende Informationen, auch zu den gesetzlichen Leistungen, Links und eine Adressdatenbank zu Hilfsangeboten rund um das Thema Demenz.

www.hirnliga.de/index.html
Internetseite des gemeinnützigen Vereins, der Informationen für Betroffene und Angehörige bietet und in dem sich deutsche Forscher und Ärzte zusammen geschlossen haben (Schirmherrin Hella Zacharia, Frau des an der Alzheimer-Krankheit verstorbenen Geigers Helmut Zacharias). Unter anderem finden sich hier eine Adressliste von Selbsthilfegruppen und eine Datenbank, in der bundesweit nach Gedächtnissprechstunde und Memorykliniken gesucht werden kann, gegen eine Schutzgebühr kann ein Ratgeber für Angehörige bestellt werden.

www.alzheimerforum.de/
Internetseiten einer Angehörigen-Initiative mit sehr guten (und lebensnahen) Tipps und Hilfsangeboten, arbeitet bundesweit, Schwerpunkt ist jedoch Berlin und Umgebung. Leider mit Werbung auf den Seiten.

www.kompetenznetz-demenzen.de/
Zusammenschluss von Fachleuten, die jedoch auch ein Informationsangebot für Betroffene und Angehörige bietet. Arbeitet dabei eng mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. zusammen.

PDF zum Demenztest des Netzwerk Palliativmedizin Essen

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Moderation: Mathias Münch

Sendung: hr-fernsehen, "service: gesundheit", 02.08.2018, 18:50 Uhr