Eine Behandlung bei einer Herzschwäche ist normalerweise dringend notwendig. Die sogenannte diastolische Herzschwäche wird jedoch oft nicht oder viel zu spät erkannt. Das Herz pumpt ganz normal. Trotzdem klagen die Patienten über Symptome wie Herzrasen oder Atemnot.

Atemnot, verminderte Leistungsfähigkeit, Wasseransammlungen in den Beinen oder an den Knöcheln (Ödeme) und plötzliche nächtliche Luftnotanfälle – das alles sind typische Anzeichen für eine Herzschwäche. Und diese muss sofort behandelt werden. Doch es gibt eine Form der Herzschwäche, welche oft unerkannt bleibt, die sog. diastolische Herzschwäche. Sie ist schwer zu diagnostizieren, denn bei dieser Form der Herzschwäche pumpt das Herz ganz normal. Trotzdem klagen die Patienten über Symptome wie z. B.Herzrasen oder Atemnot. Der Grund: Das Herz pumpt zwar, kann aber dabei nicht genug Blut aufnehmen. Dies führt dazu, dass sich die Muskulatur der linken Herzkammer versteift, sich Blut im linken Vorhof staut, sogar bis in die Lungenvenen. Die Folge: Wasser sammelt sich in der Lunge, was schlussendlich zur Luftnot führt. Häufigster Auslöser für eine diastolische Herzschwäche ist ein Bluthochdruck. Daher ist es für die Betroffenen überlebenswichtig, diesen richtig einstellen zu lassen.

Den Blutdruck senken – das funktioniert manchmal auch ganz ohne Medikamente. Vor allem mit einer herzgesunden Ernährung und Bewegung. Wer Übergewicht hat, sollte dem Herzen zuliebe versuchen, das Gewicht zu reduzieren. Ballaststoffe sind dabei eine echte Geheimwaffe. Denn sie machen nicht nur satt, sondern versorgen unseren Körper auch mit wichtigen Nährstoffen. Und schützen sogar vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Tumorerkrankungen oder aber auch vor Erkrankungen des Nervensystems.

service: gesundheit zeigt, wie eine diastolische Herzschwäche diagnostiziert und behandelt wird. Außerdem: Wie können Sie Ihren Blutdruck mit der richtigen Ernährung und Wassergüssen senken?

Was hilft bei diastolischer Herzschwäche?

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Ein Mann fasst sich an sein Herz.

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Bei einer diastolischen Herzschwäche wird die linke Herzkammer zunehmend steif. Sie kann sich nicht mehr vollständig mit Blut füllen. Dadurch staut sich Blut in den Lungenvenen, Wasser sammelt sich in den Lungen. Das führt zu einem erhöhten Druck in der Lunge und zu Luftnot. Auch weitere Beschwerden wie verminderte Leistungsfähigkeit, Wasseransammlungen in den Beinen oder an den Knöcheln (Ödeme) können auftreten. service: gesundheit verrät Ihnen, was Sie tun können. wenn Sie von der diastolischen Herzschwäche betroffen sind. [mehr]

Blutdrucksenker - was tun bei Nebenwirkungen?

Ein Arzt hat eine Pille in der Hand.
Bei Nebenwirkungen sollten Sie mit ihrem Arzt sprechen. Bild © Imago Images

Fast alle Betroffene mit diastolischer Herzschwäche leiden an Bluthochdruck. Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist es, den Bluthochdruck mit Medikamenten richtig einzustellen. Dadurch sinkt auch der Druck auf die Lunge. Doch viele Medikamente haben unerwünschte Nebenwirkungen. [mehr]

Ballaststoffe – Gut für Darmflora und Herz

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Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen

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Um eine Herzschwäche zu verhindern, sollten Sie sich unbedingt gesund ernähren. Dabei sind auch Ballaststoffe ein wichtiger Baustein. Sie schützen vor Arterienverkalkung und Herzkrankheiten und stärken das Immunsystem. [mehr]

Kneipp – Mit kalten Güssen fit gegen Infekte

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Mann steht barfuß in kaltem Wasser.

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Vor mehr als 100 Jahren hat der Bäderarzt und Pfarrer Sebastian Kneipp die Kur erfunden - und noch immer ist sie äußerst beliebt. Das hat einen Grund: Kneippen fördert nicht nur die Durchblutung und stärkt den Kreislauf, sondern ist auch gut für das Immunsystem. [mehr]

Moderation: Mathias Münch

Sendung: hr-fernsehen, "service: gesundheit", 28.03.2019, 18:50 Uhr