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Fackelwanderung im Schnee

Wenn es stockdunkel wird, dann beginnt die nächtliche Wanderung durch den Vogelsberg. Von Schotten geht’s hinauf zum höchsten Gipfel, dem Taufstein.

Mit 775 Metern ist der Taufstein der höchste Punkt im hohen Vogelsberg, der größten Vulkanregion Mitteleuropas. Aber die aktive Zeit der Vulkane liegt bereits 14 bis 18 Millionen Jahre zurück.

Glücklicherweise haben alle Nachtwanderer eine Fackel dabei, sonst könnte keiner mehr die eigenen Füße sehen. Wanderführer Steffen Frühbiss rät deshalb auch langsam und vorsichtig zu gehen. Nachts ist der Wald völlig anders als am Tag, einsam und trotzdem voller Leben. Man hört viele unterschiedliche Tierstimmen. Es ist diese Mischung aus Grusel und Romantik, die alle Tourenteilnehmer begeistert.

Unerschrocken wandert die Truppe weiter bis zum Bismarckturm, ein Aussichtsturm, der vor ungefähr 100 Jahren zu Ehren von Otto von Bismarck aus Vogelsberger Basalt erbaut wurde. Oben auf der Aussichtsplattform gibt es eine Feuerschale. An besonderen Fest- und Gedenktagen wurde hier ein Feuer entzündet. Zur Aussichtsplattform führen zwei Wendeltreppen aus Stein und Metall mit insgesamt 101 Stufen. Wer sich bis nach oben gekämpft hat, genießt einen herrlichen Ausblick über weite Teile Hessens, bis weit in die angrenzenden Mittelgebirge. Mit Blicken in die Ferne sieht es allerdings bei einer Nachwanderung eher düster aus, dafür erlebt man die Natur viel intensiver. Im Fackelschein entsteht eine ganz besondere Atmosphäre.

Wenn Sie auch dabei sein wollen: Fackelwanderungen - für 30,- Euro pro Person - werden übrigens nur jetzt im Winter angeboten.

Weitere Informationen

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Infos unter: www.vogelsberg-touristik.de

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Sendung: hr-fernsehen, "service: trends", 02.01.2018, 18:50 Uhr