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zum Video 4 Tipps zum Sparen für die Altersvorsorge

Tipps von Katharina Henrich von Stiftung Warentest

Private Rücklagen:

Je länger Sie sparen, desto mehr können Sie auch mit kleinen Raten erreichen. Sparen Sie 100 Euro im Monat, können Sie bei einer durchschnittlichen Wertentwicklung von jährlich 4 Prozent nach 10 Jahren mit rund 14 700 Euro rechnen, nach 30 Jahren mit rund 68.750 Euro.

Pantoffel-Sparen:

Wenn Sie noch mehr als 10 Jahre bis zum Rentenbeginn haben, könnte dieses von den Kollegen von Finanztest entwickelte Modell etwas für Sie sein: Es ist flexibel, bequem und vergleichsweise renditestark. Sie teilen Ihre Sparrate auf und überweisen eine Hälfte auf ein Tagesgeldkonto bei Ihrer Bank. Mit der anderen Hälfte kaufen Sie über ein Wertpapierdepot bei Ihrer Bank einen börsengehandelten Indexfonds ETF  auf den Aktienindex MSCI World. Diese weltweit anlegenden ETF sind günstig und verteilen das Risiko gut. Es ist auch nicht so kompliziert, wie es klingt. Es reicht, Monat für Monat in einen Fondsparplan einzuzahlen. Das geht bei manchen Filialbanken vor Ort und bei den allermeisten Online-Banken bereits ab 50 Euro monatlich, bei manchen Anbietern auch ab 25 Euro. Mehr Informationen darüber finden Sie hier: www.test.de/Pantoffelmethode.

Riester-Vertrag:

Auch der langweilige Riester-Vertrag ist trotz aller Kritik oft eine gute Option. Für Frauen mit Kindern und niedrigem Einkommen ist er aufgrund der Förderung nicht leicht zu toppen. Beim Riester-Sparen bekommen Sparer Zulagen: Etwa bis zu 175 Euro Grundzulage pro Jahr und bis zu 300 Euro für jedes seit 2008 geborene Kind. Ein Riester-Vertrag eignet sich zum Beispiel für Menschen, die wenig verdienen, viele Kinder haben oder sehr risikoscheu sind. Wichtig ist, dass man die Zulagen beantragt und jedes Jahr 4 Prozent seines Einkommens einschließlich Zulagen in seinen Vertrag einfließen lässt.

Was ab 50 noch geht:

Wer Geld übrig hat, kann die Möglichkeit nutzen, freiwillig in die Rentenversicherung einzuzahlen. Man kann auch mit 50 Jahren anfangen, Abschläge für einen vorzeitigen Rentenbeginn auszugleichen. Wer nicht vorzeitig in Rente geht, kann durch die Zahlungen auch einfach seine Rente erhöhen. Die Rendite der Einzahlungen der Rentenversicherung ist aktuell höher als bei den privaten Rentenversicherungen.

Sendung: hr-fernsehen, "service: zuhause", 25.02.2019, 18:50 Uhr