Locken
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Locken sind wieder "in". Die neuen Lockenmaschinen, die Curler heißen, drehen Haarsträhnen automatisch per Knopfdruck auf. Wir haben drei Modelle für Sie unter die Lupe genommen.

Friseurmeisterin Helena Riwa aus Frankfurt probiert fürs uns drei Geräte aus. Um die Curler gut vergleichen zu können, testet sie alle drei an unterschiedlichen Haarpartien von Chrissy. Chrissy hat lange, glatte Haare.

Der Beautigo Dampfcurler (amazon, 52,75 Euro)

Der Beautigo Dampfcurler funktioniert als einziger im Check erst dann, wenn genügend destilliertes Wasser eingefüllt wurde. Der Friseurmeisterin zufolge hat das Arbeiten mit Wasser den Vorteil, dass sich bei befeuchteten Haaren Locken schonender eindrehen lassen. Obwohl der Beautigo schwer ist, ist die Anwendung auch für Laien leicht: Die einzelnen Haarsträhnen werden automatisch eingedreht, dann piept es und das Gerät wird warm. Bei dreimaligem Piepen ist dann die gewünschte Temperatur erreicht. Bei allen drei Curlern kann man je nach Haardicke Locken mit verschiedenen Temperaturen drehen. Bei der Anwendung wichtig: Mit dem Gerät nicht zu nah an die Kopfhaut kommen, sonst besteht die Gefahr, dass man sich verbrennt. Trotz einfacher Handhabung lässt das Styling-Ergebnis des Beautigo am Ende aber stark zu wünschen übrig. Für Friseurmeisterin Helena Riwa sieht das Ergebnis sehr ungleichmäßig aus. Im Ansatz seien die Wellen sehr stark, in den Spitzen würden sie sich aber sehr schnell aushängen.

Der Remington Keratin Protect Auto Curler CI18019 (Media Markt, 65,97 Euro)

Großer Pluspunkt bei diesem Gerät: Weil es leicht ist, liegt es angenehm in der Hand. Außerdem funktioniert für Friseurmeisterin Helena Riwa das Einziehen der Haarsträhnen problemlos. Model Chrissy freut sich, dass sie weder Wärme, noch ein Ziepen spürt. Leider ist das Styling-Ergebnis aber auch bei diesem Gerät nicht wirklich gut. Helena Riwa bemängelt, dass die kürzeren Deckhaare viel lockiger seien, als die längeren Haare darunter. Die würden eicnfach nur herunterhängen. Damit könne man nicht zufrieden sein.

Der Philips Style Care Prestige Auto Curler (Media Markt, 119,99 Euro)

Bei diesem Curler weiß selbst die Friseurmeisterin anfangs nicht, wie er genau benutzt wird. Als sie dann aber den Dreh raus hat, läuft es absolut problemlos. Helena Riwa lobt die schöne gleichmäßige Rotation, wodurch die Haare optimal bis zur Spitze eingedreht würden. Großer Pluspunkt außerdem: Mit dem Philips geht es richtig schnell. Mit diesem Gerät kann die Friseurmeisterin viel dickere Haarsträhnen eindrehen, als mit den anderen. Außerdem liefert es noch dazu ein für sie optimales Ergebnis: Die Sprungkraft der Locken sei optimal und sie seien "wunderschön". Damit ist der teure Philips Style Care der Sieger in unserer Stichprobe.

Sendung: hr-fernsehen, "service: zuhause", 04.02.2019, 18:50 Uhr