Handyakku Ladetipps

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zum Video So hält der Handyakku länger

Kennen Sie das auch? Da haben Sie ohnehin schon alle Hände voll zu tun. Und vor lauter Stress sind Sie gar nicht dazu gekommen, das Handy nochmal aufzuladen. Nicht mehr erreichbar zu sein, kann den Stress noch verstärken. Wir haben die wichtigsten Tipps zusammengestellt, wie der Handy-Akku länger hält.

Akkufresser Wetter:

Handyexperte Roman Keßler erklärt das Phänomen damit, dass die in den Akkus enthaltene Flüssigkeit auf die Außentemperatur reagiere. Wenn es besonders kalt sei, dann fange diese Flüssigkeit an zu stocken und der Akku sei weniger leistungsfähig. Noch schlimmer als Kälte sei Hitze. Temperaturen über 40 Grad könnten den Akku dauerhaft beschädigen. Deshalb sollten Handys weder in der prallen Sonne, noch in der Kälte liegen.

Akkufresser Apps:

Viele Apps laufen – meist unbemerkt – im Hintergrund. Besonders Chatdienste wie WhatsApp oder facebook verbrauchen viel Energie. Roman Keßler rät dazu, Apps, die man länger als eine Woche nicht benutzt hat, zu löschen. Löschen sollte man auch seinen Zwischenspeicher – und zwar täglich. Ebenso verbrauchen eingeschaltete Ortungsdienste viel Energie. Falls man die gerade nicht benötigt – einfach ausschalten. Das geht bei Android und Apple mit einem Klick. Aber auch kleine Veränderungen an den Handyeinstellungen können den Akku schonen. Beispiel Helligkeit: Je heller der Smartphone-Bildschirm eingestellt ist, desto mehr Energie verbraucht er.

Akku-Spartipp Energiesparmodus:

Mit dem Energiesparmodus kann man Akku sparen, weil im Energiesparmodus nicht alles sofort vollumfänglich zur Verfügung steht. Da man das meiste aber ohnehin nicht braucht, liefert dieser Modus aber immer noch genug Leistung für den Alltag. Wichtig zu wissen: Mails werden so nicht automatisch abgerufen. Allerdings gewinnt man fast 6 Stunden Akku-Leistung dazu.

Den Akku richtig laden:

Ein Handyakku hält im Durchschnitt zwischen 1000 und 3000 Aufladungen stand. Falsches Ladeverhalten verkürzt allerdings die Lebenszeit des Akkus. Besonders Kurzaufladungen schaden dem Akku. Stattdessen gilt: Der Akku sollte beim Aufladen weder komplett leer sein, noch sollte er die 100 Prozent erreichen. Laut Roman Keßler fühlt sich die Akku-Flüssigkeit im Bereich zwischen 30 und 80 Prozent am wohlsten. Auch beim Gebrauch von mobilen Ladestationen, also Powerbanks, sollte man darauf achten, dass die Aufladezeit nicht zu kurz ist.

Sendung: hr-fernsehen, "service: zuhause", 25.02.2019, 18:50 Uhr