56 Gemeinden, drei Messen jeden Sonntag, Zehntausende Autokilometer pro Jahr: Toño Arroyo, der Pfarrer von San Pedro, ist Schwerstarbeiter im Auftrag der katholischen Kirche. Sein Dienstort: der Nordosten der „Serranía Celtibérica“. Ein riesiger Landstrich - doppelt so groß wie Belgien -, in dem nur etwa acht Menschen pro Quadratkilometer leben. „Spanisch Lappland“ nennen die Einheimischen dieses Gebiet, das sich quer über den Norden Spaniens bis fast nach Valencia erstreckt. Denn so wenig Menschen wie hier leben tatsächlich nur noch am Polarkreis. ARD-Spanien-Korrespondentin Natalia Bachmayer begleitet Toño Arroyo. Der Pfarrer tourt seit vierzig Jahren mit einer Mischung aus Pragmatismus und Heimatliebe durch die Region.