Auch gute Menschen können sterben. Der beliebte Sozialunternehmer Hans-Martin Taubert stürzt von einer Brücke und überlebt schwer verletzt. Die Dresdner Ermittlerinnen Henni Sieland und Karin Gorniak treffen auf drei obdachlose Zeugen, die behaupten, Taubert sei von der Brücke geworfen worden.

Taubert hat die Berberhilfe gegründet, ein Unternehmen, das sich um die Unterbringung von Obdachlosen und anderen Hilfsbedürftigen kümmert. Er ist durch die Armen reich geworden und machte daraus auch öffentlich keinen Hehl. Die drei Obdachlosen behaupten, Tauberts Security zu sein. In letzter Zeit wird er häufig bedroht. Auch Tauberts Bruder Hajo gerät ins Visier der Ermittlerinnen. Deutlich weniger geschäftstüchtig als Taubert, hatte sich Hajo für eine zwielichtige Unternehmung Geld bei ihm geliehen. Taubert pochte, Bruderliebe hin oder her, auf Rückzahlung. Kurz darauf wird im Krankenhaus ein weiterer Anschlag auf Taubert verübt. Die Arbeit für die Menschen am Rande der Gesellschaft ist so lukrativ, dass um den Profit mit allen Mitteln gekämpft wird. Die Kommissarinnen nehmen auch Tauberts Konkurrenten ins Visier. Dabei bekommen sie unerwünschte Unterstützung von Wiebke Lohkamp, einer Kollegin aus dem Betrugsdezernat, mit deren Hilfe die Ermittlerinnen eine ganz neue Seite an ihrem Chef entdecken.

Darsteller:
Oberkommissarin Henni Sieland Alwara Höfels
Oberkommissarin Karin Gorniak Karin Hanczewski
Kommissariatsleiter Martin Brambach
Peter Miichael Schnabel
Wiebke Lohkamp Jule Böwe
Hansi Arved Birnbaum
Platte David Bredin
Eumel Alexander Hörbe
Hajo Taubert Urs Jucker
Hans Martin Taubert Michael Sideris
Gerald Schleibusch Stephan Baumecker
Tom Springer Martin Walde
Ole Herzog Franz Hartwig
Aaron Gorniak Alessandro Emmanuel Schuster
Falko Lammert Peter Trabner
Nico Reimann Roy Peter Link
Luigi Robert Meller
Frau Grönert Hildegard Schroedter
Peachum Frank Leo Schröder
Heiko Phillip Kramer
Lars Dominik Schiefner
und andere
Drehbuch: Ralf Husemann und Mika Kallwass
Musik: Joachim Dürbeck und René Dohmen
Kamera: Gero Steffen
Regie: Dror Zahavi