1996 explodieren kurz nach Beginn der Christmette im hinteren Teil einer evangelischen Kirche im Frankfurter Stadtteil Sindlingen zwei Handgranaten. Die beiden Sprengkörper trug eine Frau am Körper. Sie selbst und zwei weitere Frauen sterben. 10 der 70 Gottesdienstbesucher werden schwer verletzt, drei leicht. Einen terroristischen Hintergrund schließen die Ermittler schnell aus. Am Tag darauf ist klar: Die Attentäterin war psychisch krank, die Tat ein Suizid. Die Ermittler vermuten familiäre Probleme als Auslöser. Der Sohn der 49-Jährigen hatte sich im Alter von 18 das Leben genommen. Sie selbst lebte getrennt von ihrem Mann und der neunjährigen Tochter.