Frankfurt am Main macht an, haut um, stößt ab. Nirgends ist es so hässlich und zugleich so schön, so verdreckt und so blank poliert, so dörflich und so großstädtisch. Auf kleinstem Raum existieren Fachwerkhäuschen neben Wolkenkratzern, abgerissene Bettler neben beschlipsten Bankangestellten, Straßenkämpfer neben Spekulanten und 180 verschiedene Nationalitäten neben stoffelig knorzigen Frankfurtern. All dies hat auch noch Tradition. Die Filmautorin Simone Jung hat grandiose Bilder dieser Stadt versammelt. Sie mischt Heutiges mit überraschenden Funden aus Archiven und zeigt, wie die kleine Metropole über die Jahrzehnte unablässig ihr Gesicht wandelt. Vor siebzig Jahren war die Innenstadt nur Schutt und Asche. Wie sollte Frankfurt aus den Trümmern neu entstehen?