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Meeresbiologe, Forschungstaucher, Fotograf, Unterwasserkameramann und Abenteurer

Robert Marc Lehmann
Robert Marc Lehmann und Uli Pförtner mit "Wandelnden Blättern" bei Dreharbeiten in Grube Messel Bild © Robert Marc Lehmann

Er ist Meeresbiologe, Forschungstaucher, Fotograf, Unterwasserkameramann und Abenteurer: Robert Marc Lehmann. Über 100 Länder hat er schon bereist. Für seine spektakulären Aufnahmen wurde er mehrfach ausgezeichnet – zum Beispiel als National Geographic-Fotograf des Jahres 2015. Seine Bilder zeigen die Schönheit der Natur, aber auch ihre Zerstörung durch den Menschen.

Schon als Kind begeistert von der Natur

Robert Lehmann und Großvater
Der Großvater weckte Robert Marc Lehmanns Begeisterung für die Natur. Bild © Robert Marc Lehmann
Zitat
„Mein Opa lehrte mich den Respekt und den Umgang mit der Natur und ihren Bewohnern.“ Zitat von Robert Marc Lehmann
Zitat Ende

1983 in Jena geboren, begeisterte sich Robert früh für die Natur, besonders für alles, was mit Wasser zu tun hat. Es war sein Großvater, der diese Leidenschaft in ihm schon als kleines Kind geweckt hat. "Wir durchstreiften zusammen Wälder und Flüsse, gingen fischen und Mooshütten im Wald bauen. Mit ihm machte ich mein erstes Feuer, und ich bekam auch mein erstes Taschenmesser von meinem Opa. – All das hat mich auf Lebenszeit geprägt." Geprägt hat ihn wohl auch ein frühes Geschenk – ein Buch über Haie, das er mit sechs Jahren von seinem Vater bekam.

Studium und Aquarium-Leitung

Später studierte er Zoologie, Meeresbiologie und Forensische Medizin. Noch während seines Studiums leitete er das größte Aquarium Europas. "Ich war 25 Jahre jung und hatte bereits viele Expeditionen als Forschungstaucher auf der ganzen Welt hinter mich gebracht. Ich war schließlich lieber auf Forschungsreisen und Expeditionen als im Hörsaal. Ich verdiente damals mein Geld damit, Tiere zu fangen und hinter Glas einzusperren.  Nach einem sehr tiefen Einblick in die Industrie der Zoos und Aquarien tauchten Zweifel an der Richtigkeit meines Schaffens auf."

Hinter der Kamera

Heute "jagt" Robert Marc Lehmann Tiere nur noch mit Kamera und Fotoapparat. Er taucht mit Haien, Robben und Walen – weiß aber auch, wie spannend es sein kann, die Natur vor der eigenen Haustür zu entdecken. Um seine Leidenschaft für die Natur – wie einst der Großvater - weiterzugeben, geht Robert Marc Lehmann regelmäßig in Schulen und erreicht jährlich rund 10.000 Jungen und Mädchen mit seinen Vorträgen.

Robert Marc Lehmann und Senckenberg

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Vor rund 10 Jahren war Robert Marc Lehmann selbst auf Expedition mit den Wissenschaftlern der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft. Damals machte er sich auf den Weg zu den schottischen Orkney-Insen, wo er eine bis dahin dort unbekannte Quallenart identifizieren konnte.  Heute führt eine  "Forschungsreise" Robert Marc Lehmann durch die vielseitige und überraschende Welt von Senckenberg.   

Die Welt von Senckenberg

Fast 40 Millionen Sammlungsobjekte, drei Museen, 400.000 Besucher pro Jahr, ein Forschungsschiff, internationale Großprojekte, Kooperation mit 116 Nationen, ein lebensgroßes T-Rex-Skelett, zehn Forschungsstandorte, eine UNESCO-Welterbestätte und staunende Kinderaugen vor der Anakonda, die gerade ein Wasserschwein verschlingt – all das ist heute Senckenberg.

Was vor 200 Jahren mit einer Bürgergesellschaft und einem kleinen naturkundlichen Museum in Frankfurt am Main begonnen hat, ist längst zu einer Forschungsein-richtung von globaler Bedeutung geworden. Und hinter allen Bemühungen der Forscher steht ein Bewusstsein, das auch Robert Marc Lehmann zu immer neuen Expeditionen antreibt: Die Erkenntnis, dass man das "System Erde" mit seinen vielfältigen Lebensformen verstehen muss, um es schützen zu können.

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Sendung: hr-fernsehen, "Expedition Senckenberg", 11.09.2018, 21:00 Uhr