Seit über 40 Jahren herrscht in Afghanistan Krieg. Der Film blickt aus dem Blickwinkel derer, die ihn erlebt haben, auf das Land und zeigt, wie aus dem afghanischen Paradies eine Hölle wurde. In den 1970er Jahren herrschte in Afghanistan das letzte Mal Frieden. Seltenes Archivmaterial offenbart ein Land an der Schnittstelle zwischen Moderne und Tradition. Während es in Kabul Hippies und Modenschauen gab, lebten die Menschen in ländlichen Regionen nach traditionellen Regeln. Als die Kommunisten die Macht übernahmen, verschärfte sich die Lage. Es begann ein endloser Krieg. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA hofften die Afghanen auf die Rückkehr des Friedens. Doch der Kreislauf von Gewalt hält bis heute an. Zu den Protagonisten des von Bestsellerautor Khaled Hosseini ("Drachenläufer") gesprochenen Dokumentarfilms zählen der Schwiegersohn von Mullah Omar, dem früheren Anführer der Taliban in Afghanistan, "Miss Afghanistan" 1972 Zohra Yusuf Daoud, die erste afghanische Frauenministerin Sima Samar und Gulbuddin Hekmatyar, einer der brutalsten Kriegsherren.