Mit Paul Gauguin wollte er eine Künstlerkolonie gründen, doch das Zusammenleben der Maler endete mit einem Zusammenbruch van Goghs im Dezember 1888. Nach einer Selbstverstümmelung und wiederholten Anfällen geistiger Verwirrung ging van Gogh in die Heilanstalt von St.-Remy-de-Provence. In vielen Briefen an seinen Bruder Theo beschreibt er seine Sicht auf Arles. Diese Briefe dienen dem Film als Textgrundlage und stehen in reizvollem Kontrast zum römisch-romanischen Weltkulturerbe. Um die Zeitenwende entwickelte sich Arles zu einem religiösen Zentrum. Herausragende Bauwerke der antiken Epoche sind heute noch zu besichtigen: das Amphitheater, im Mittelalter als Steinbruch genutzt und dann in ein befestigtes Stadtviertel umgewandelt, die unterirdischen Gänge des Krypto-Portikus und die Thermen des Konstantin.