Ende der neunziger Jahre besuchten die Filmautorin Christel Sperlich und ihr Kamerateam eine Berliner Familie zum ersten Mal. Damals war Kinderarmut in Deutschland noch kein Thema. Die Autorin drehte inzwischen den dritten Film über René und die anderen. Mit 21 Jahren fühlt sich René noch immer auf der Schattenseite. Die Folgen der Armut wird er nicht los. Als seine Mutter in eine tiefe psychische Krise fällt, betäubt er die Angst mit Schlaftabletten und Alkohol. Doch René lernte in seiner Kindheit nicht nur zu verzichten, sondern auch, sich nicht aufzugeben. Jetzt setzt er alles daran, trocken zu bleiben und sein Leben ohne Hartz IV zu bestreiten. Die Kraft dazu gibt ihm der Zusammenhalt in der Familie.