Die Pflege der ansteckenden Patienten fordert ein Opfer: Schwester Therese ist an Tuberkulose erkrankt und soll, wie es immer gehandhabt wurde, die Charité verlassen, um im Mutterhaus in Kaiserswerth zu sterben. Doch Ida kämpft mit Virchows Hilfe erfolgreich dafür, dass Therese an der Charité bleiben kann.

Inzwischen erprobt Robert Koch sein neuartiges Tuberkulose-Heilmittel an sich selbst und an seiner Geliebten Hedwig. Die Wirkung des Tuberkulins ist heftig, daher wird Ida als verschwiegene Pflegerin eingeweiht, um den fiebernden Koch zu pflegen. Sie freundet sich mit Hedwig an, die als Mätresse von Koch inzwischen in ganz Berlin in Verruf geraten ist.

Mit Hedwig kann Ida auch über ihren inneren Zwiespalt sprechen: Soll sie wirklich Medizin in der Schweiz studieren und auf eine Ehe verzichten? Oder soll sie Arztgattin an der Seite von Georg werden? Wären da nicht die verwirrenden Gefühle für Behring. Inzwischen gelingt Behring mit seinem Diphtherie-Serum der erste Erfolg. Er kann infizierte Kaninchen heilen.

Doch als er diese Sensation unter den Augen der Charité-Kollegen wiederholen will, misslingt die Demonstration, und Behring fällt in tiefe Verzweiflung. Koch selbst wagt, auf vehementes Bitten von Ida, mit seinem Tuberkulin den nächsten Schritt: Schwester Therese bekommt es als erste Patientin gespritzt.


(Der 5. Teil folgt am 11. Mai.)

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Darsteller:
Ida Lenze: Alicia von Rittberg
Georg Tischendorf: Maximilian Meyer-Bretschneider
Robert Koch: Justus von Dohnányi
Emil Behring: Matthias Koeberlin
Paul Ehrlich: Christoph Bach
Rudolf Virchow: Ernst Stötzner
Ernst von Bergmann: Matthias Brenner
Bernhard Spinola: Thomas Loibl
Hedwig Freiberg: Emilia Schüle
Oberin Martha: Ramona Kunze-Libnow
Schwester Therese: Klara Deutschmann
Wärterin Edith: Tanja Schleiff
Wärterin Stine: Monika Oschek
Heinrich von Minckwitz: Daniel Sträßer
Hedda Ehrlich: Stella Hilb
Emmi Koch: Rosa Enskat
Kitasato: Yusuke Yamasaki
Schmidt: Václav Chalupa
und andere
Drehbuch: Dorothee Schön und Sabine Thor-Wiedemann
Musik: Martin Lingnau und Ingmar Süberkrüb
Kamera: Holly Fink
Regie: Sönke Wortmann

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