Im „Hotel Beau-Rivage“ am Genfer See wurde Geschichte geschrieben. Unvergessen sind vor allem zwei Dramen: 1898 verstarb "Sisi", Kaiser Elisabeth, im Beau-Rivage an den Folgen der Messerattacke eines italienischen Anarchisten. 1987 wurde hier Uwe Barschel, der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, tot in einer Badewanne gefunden. Das „Beau-Rivage“ ist eine erste Adresse in Genf. Kofi Annan, Charles de Gaulle, der Dalai-Lama, aber auch Stars wie Roger Moore oder Angelina Jolie gehörten und gehören zu den prominenten Gästen des Hotels.

Im „Hotel Beau-Rivage“ am Genfer See wurde Geschichte geschrieben. Unvergessen sind vor allem zwei Dramen: 1898 verstarb "Sisi", Kaiser Elisabeth, im Beau-Rivage an den Folgen der Messerattacke eines italienischen Anarchisten. 1987 wurde hier Uwe Barschel, der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, tot in einer Badewanne gefunden. Das „Beau-Rivage“ ist eine erste Adresse in Genf. Kofi Annan, Charles de Gaulle, der Dalai-Lama, aber auch Stars wie Roger Moore oder Angelina Jolie gehörten und gehören zu den prominenten Gästen des Hotels. Es besticht nicht allein durch seine Größe, sondern durch seine Diskretion. Für diesen Wert steht das familiengeführte Haus seit Generationen. Der heutige Direktor Jacques Mayer lenkt die Geschicke des Hotels mit Humor und philosophischem Feinsinn. Auf den Spuren von Eleanor Roosevelt, der Witwe des amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt, führt er das Filmteam in die Schatzkammer der Vereinten Nationen in Genf, die Bibliothek. Dort arbeitete die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen an der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die 1948 verkündet wurden. Und sie logierte im „Beau-Rivage“. Der deutsche Journalist Sebastian Knauer erinnert sich genau an den Tag, an dem er den toten Uwe Barschel in der Badewanne fotografierte. Und die amerikanische Investigativ-Journalistin Paula Dupraz-Dobias gibt Auskunft über das doppelte Antlitz von Genf zwischen "peace talks" und "money laundering", zwischen Friedensgesprächen und Geldwäsche. Die Dokumentation von Grit Lederer wirft auch einen Blick aus den Hotelfenstern auf diese weltpolitische Bühne.