Dass Harnas kein Zoo ist, erfährt die Hamburger Abiturientin Hannah an einem ihrer ersten Tage auf der Farm auf recht anschauliche Weise: Ein wilder Gepard ist ausgebrochen.

Zwar weiß die junge Frau, dass Geparden normalerweise keine Menschen angreifen, doch so sicher kann man da nie sein. Zuerst versucht sie die freiheitsliebende Wildkatze mit gutem Zureden wieder in ihr Gehege zu locken. Doch darauf lässt die sich nicht ein. Um den Geparden wieder da hinzubringen, wo er hingehört, muss sie schon eine List anwenden.

Annika Funke arbeitet seit zwei Jahren im Büro auf Harnas. Eigentlich ist sie Künstlerin, darauf spezialisiert, Löwen zu malen. So nutzt sie ihren freien Tag, endlich die junge Löwin Princess zu zeichnen. Doch die lebt mit dem wilden Macho in einem Gehege, und der drängt sich allzu gerne mit lautem Gebrüll in den Vordergrund. Dennoch schafft es Annika, genug Skizzen von der jungen Löwin anzufertigen. Daraus entsteht dann - an Annikas Lieblingsort, dem Baumhaus inmitten der Wildnis - ein kunstvolles Aquarell.

Ein ganz anderes Programm erwartet Studentin Clara aus Düsseldorf: Sie soll für Erdmännchen-Dame Hakuna zwei Freunde finden. Die gibt es schon auf der Farm. Doch obwohl Erdmännchen ausgesprochen gesellige Rudeltiere sind, hat Hakuna ihren eigenen Kopf. Jeden, den sie nicht mag, beißt sie. Und so muss Clara sehr wachsam und aufmerksam sein, wenn sie Hakuna und die beiden anderen Erdmännchen aufeinander loslässt. Anfangs scheint das Experiment gut zu gelingen: Alle drei beschnuppern sich und sind friedlich zu einander. Doch das bleibt nicht lange so, und Clara muss einschreiten ...


(Der 28. Teil folgt am 28. September.)