Die Löffelhundrüden Fatty und Fatso wurden von Hand aufgezogen und leben abseits vom Hauptrudel. Nun fehlt ihnen ein Familienritual: die Fellpflege. Die übernimmt heute Volontärin Dagmar.

Auch Fohlen Kolboy ist eine Handaufzucht. Er ist mittlerweile acht Monate alt und lebt auf einer Wiese im Farmzentrum. Es wird Zeit, dass er Spielkameraden kennenlernt - und damit sind nicht die Volontärinnen gemeint, sondern ein junges Maultier.

In einem Gehege mitten im Farmzentrum leben zwei handaufgezogene Paviane. Sie bekommen Besuch von Severine, die erst gestern angekommen ist. Sie ist zum zweiten Mal auf Harnas und kennt den Umgang mit den Rabauken schon.

In einem weiteren Gehege leben die Stachelschweine. Zwei von ihnen dürfen heute die "große Freiheit" spüren.

Außerdem reist eine Gruppe Harnas-Volontäre heute in den Norden Namibias, zum Etosha Nationalpark, dem bedeutendsten Schutzgebiet des Landes. Die Fläche umfasst 22.000 Quadratkilometer - das entspricht etwa dem Ausmaß von Hessen. Eine höhere Konzentration an Wildtieren gibt es nirgendwo in Namibia. Jedoch das einzige, was geschossen werden kann, sind Fotos. Der Schutz der Tiere steht an erster Stelle.


(Der 61. Teil folgt am 25. Januar.)