Aldo ist Arbeiter in einer Zuckerfabrik. Seit sieben Jahren lebt er mit Irma und der gemeinsamen Tochter Rosina zusammen. Plötzlich erklärt ihm Irma, dass sie einen anderen Mann liebt.

Aldo begibt sich daraufhin zusammen mit Rosina auf eine ziellose Wanderfahrt. Er hofft, das Geschehene vergessen zu können. Zuerst findet er bei einer alten Freundin Unterschlupf, dann bei einer Tankstellenbesitzerin und Gelegenheitsprostituierten. Aldo schickt Rosina wieder nach Hause, weil er nicht mehr für sie sorgen kann.

Die beiden Frauen, die ihn jeweils an sich binden wollen, können aber seine Erinnerung nicht auslöschen. Er gerät mehr und mehr in tiefe, dramatische Vereinsamung. Schließlich kehrt er in die Stadt zurück, wo er mit Irma gelebt hat, und trifft eine folgenschwere Entscheidung ...

Antonionis Film wurde 1957 bei den Festspielen in Locarno mit dem Großen Preis der Kritik ausgezeichnet. Mit diesem pessimistischen Außenseiterporträt gelangte er erstmals zu einer konsequenten Ausformung seines Stils.

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Darsteller:
Aldo: Steve Cochran
Irma: Alida Valli
Virina: Dorian Gray
Elvia: Betsy Blair
Edera: Gabriella Pallotta
und andere
Drehbuch: Michelangelo Antonioni,
Elio Bartolini und Ennio De Concini
Kamera: Gianni Di Venanzo
Musik: Giovanni Fusco.
Regie: Michelangelo Antonioni

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