Der Film begibt sich auf eine naturkundliche Entdeckungsreise, von den eisigen Hängen des Aconcagua, des höchsten Berges Südamerikas, bis hin zur patagonischen Steppe. Tief im Süden zeigen sich die Anden besonders rau. Die Pumamutter, die hier ihre Jungen durchzubringen versucht, ist stets bedroht von Wetterwechseln und starker Konkurrenz. Doch zählen zu den Südanden auch artenreiche Wälder, voller einzigartiger Bewohner und Bäumen, die älter sind als die Berge selbst.

Das Revier der Pumamutter, die Christian Baumeister und sein Team in dieser Folge der dreiteiligen Serie "Anden - Natur am Limit" begleiten, liegt im dortigen Nationalpark Torres del Paine. Karge Hänge und imposante Felsen beherrschen das Bild – für eine Schleichjägerin, die aus der Deckung heraus angreifen muss, kein leichtes Terrain. Als es der Raubkatze nach vielen Fehlschlägen endlich gelingt, ein Guanakofohlen zu schlagen, fressen ihr Füchse und ganze Scharen Andenkondore den Kadaver über Nacht bis auf die Knochen kahl. Ein Desaster - ihre drei Jungen hungern schon seit Tagen. Die jungen Sturzbachenten können nicht warten, bis ihre Eltern sie füttern – sie müssen sich sofort nach dem Schlupf in das eisige Wasser des Paine stürzen, um dort nach Insektenlarven zu tauchen. Doch sie sind klein und unerfahren - wie sollen sie es schaffen, nicht vom Wasserfall hinabgerissen zu werden?