„Käpt’n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht), Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami) haben es am liebsten, wenn sie ohne Stress „von oben“ ihre Arbeit machen können. Als Werner bei einer Schulhofdemo von „Fridays for Futures“ die Hand ausrutscht und im Internet einen Shitstorm auslöst, zwingt ihn sein Chef Dorn (Rainer Strecker), die Unbeherrschtheit im Dienst auf ungewöhnliche Weise auszubügeln.

Der geohrfeigte Dennis (Ben Litwinschuh), der kurz vor dem Rausschmiss in der Schule steht, soll ausgerechnet beim „Käpt‘n“ sein einwöchiges Schülerpraktikum machen und mit positiven Blogbeiträgen die „Mülle“ ins beste Licht setzen. Doch der 16-jährige Umweltaktivist hat wenig Lust, unbezahlt den Abfall anderer aus den Hinterhöfen zu wuchten – schon gar nicht mit vermeintlich oberlehrerhaften Ansagen eines genervten Chefs. Werner muss bald erkennen, dass ihm der aufmüpfige Junge in Sachen Berliner Schnauze kaum nachsteht, ihn private Nöte umtreiben, er aber eigentlich schwer in Ordnung ist. Zusammen mit seinem Team gibt Werner ihm eine zweite Chance. Einen „richtigen“ Neuanfang will Werner unterdessen mit seiner Freundin Gabi (Adelheid Kleineidam) machen. Dafür muss er endlich mit dem Jahre zurückliegenden Tod seiner Frau abschließen. Trotz bester Vorsätze tut sich Werner, der nichts mehr hasst als Veränderung, damit ganz schön schwer.

Besetzung:
Werner Träsch: Uwe Ochsenknecht
Ralle Schieber: Jörn Hentschel
Tarik Büyüktürk: Aram Arami
Rüdiger Dorn: Rainer Strecker
Gabi Hertz: Adelheid Kleineidam
Dennis Krus: Ben Litwinschuh
Selma Ercan: Lara Aylin Winkler
Franziska Kruse: Claudia Mehnert
Gerald: Martin Glade
Kowalski: Axel Werner
Specki: Frank Kessler
Annika Träsch: Laura Louisa Garde
Pauli Träsch: Carla Demmin
Rektorin Frau Arndt: Heike Hanold-Lynch
Manne: Reinhard Scheunemann
Herr Ercan: Bülent Sharif
Nazan: Özay Fecht
und andere
Musik: Biber Gullatz und Lukas Kiedaisch
Kamera: Hagen Bogdanski
Buch: Toks Körner, Christian Krüger und Sebastian Bleyl
Regie: Hagen Bogdanski