Richard Gere avancierte durch die Hauptrolle in „Ein Mann für gewisse Stunden“ zum Superstar und prägte damit sein Image als Frauenschwarm. In der Rolle eines Luxus-Callboys gerät er in eine Intrige, die sein Leben zu zerstören droht. Paul Schrader, ein führender Autor des „New Hollywood“ der 1970er Jahre, inszenierte den raffinierten Kinothriller im Stil eines Film Noir. Die Synthesizer-Musik des mehrfachen Oscar-Preisträgers Giorgio Moroder mit dem Titelsong „Call me“ von Blondie lassen in den Zeitgeist der 1980er eintauchen: Julian Kaye (Richard Gere) fährt ein Sportwagen-Cabrio, trägt elegante Maßanzüge und lebt in einem Designer-Apartment. Sein makelloses Aussehen - gepaart mit einem unwiderstehlichen Charme – ermöglicht es ihm, sich wohlsituierte Kundinnen auszusuchen. Ein Abend mit ihm kostet Unsummen. Julian, dessen Exklusivität sich der gerissene Zuhälter Leon (Bill Duke) und seine Konkurrentin Anne (Nina van Pallandt) sichern wollen, ist sich seiner Wirkung auf Frauen bewusst. Der Luxus-Callboy will nur noch Aufträge annehmen, die ihm Freude bereiten. Als eine seiner Kundinnen ermordet wird, fällt der Verdacht von Detective Sunday (Hector Elizondo) auf ihn. Schon bald muss Julian erkennen, dass jemand ihm die Tat in die Schuhe schieben möchte. Sein Alibi, das Treffen mit der Frau eines aufstrebenden Politikers (Brian Davies), will er jedoch nicht nennen. Michelle Stratton (Lauren Hutton), mit der Julian eine Liebesbeziehung begonnen hat, ist für ihn keine Kundin. Während er auf eigene Faust versucht, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Wenn Michelle zu seinen Gunsten die Wahrheit sagt, gibt sie damit ihr bisheriges Leben auf.

Besetzung:
Julian: Richard Gere
Michelle: Lauren Hutton
Sunday: Hector Elizondo
Anne: Nina van Pallandt
Leon: Bill Duke
Charles Stratton: Brian Davies
Lisa Williams: K. Callan
Mr. Rheiman: Tom Stewart
Judy Rheiman: Patricia Carr
Leutnant Curtis: David Cryer
Mrs. Dobrun: Carole Cook
und andere
Musik: Giorgio Moroder
Kamera: John Bailey
Buch: Paul Schrader
Regie: Paul Schrader