Aufregung in Afrika: Der kleine Leipziger Zebrahengst hat einen schlimmen Fuß. Vor zwei Wochen fiel er in den Wassergraben und hatte sich dabei offenbar verletzt. Zootierarzt Professor Klaus Eulenberger will das Tier untersuchen - und zwar ohne Betäubungsmittel, um dem jungen Fohlen das Narkoserisiko zu ersparen.

Vier starke Tierpfleger müssen das Zebra halten. Doch der gestreifte Patient ist kräftiger als gedacht. Außerdem muss die Zebrafamilie zum Nachmittag wieder komplett auf der Savanne stehen, denn dann beginnt die feierliche Taufe. Zu wenig Licht fürs Riesenhörnchen: Der dicke Nager lebt normalerweise in einer Voliere als Untermieter im Elefantentempel - doch dort gibt es zu wenig Tageslicht. Das Tier zeigt erste Symptome, wie Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Deshalb päppelt Tierpflegerin Christina Schwind das Sorgenkind in der Tierklinik wieder auf, und in der Voliere wird eine helle UV-Lampe installiert. Ob das helfen wird? Schöner Wohnen bei den Baikalrobben: Der Beckenrand soll natürlicher gestaltet werden, weg vom alten Beton-Look. Dazu werden per Autokran riesige Findlinge aus dem Braunkohlerevier auf die Anlage gehievt. Eine spektakuläre Aktion - von der sich die Bewohner gänzlich unbeeindruckt zeigen. Die blinde Robbe Raissa kommt gar nicht erst aus dem Haus, und Robbe Vera interessiert sich sowieso nur für das Eine. Trotziger Tiger: Tierpfleger Christian Patzer ist normalerweise für die Bären zuständig, aber heute hat er Langdienst. Das heißt: Er muss am Abend sämtliche Tiere im Bereich Asien in ihre Nachtunterkünfte einsperren. Überall läuft es wie am Schnürchen, nur Amurtiger Tomak droht Christian den Feierabend zu vermiesen. Die Raubkatze nimmt gerade ein Bad im Wassergraben und will partout nicht in den Käfig. Letzte Antibiotikums-Spritze für Schneeleopardin Laura. Jetzt heißt es abwarten und hoffen. Schlägt das Medikament an und sind die nächsten Kotproben negativ - oder leidet das sensible Tier noch immer an Salmonellen?