Familientreffen im neuen Huftierhaus des Leipziger Zoos. Giraffenbulle Max darf erstmals zu seinem Sohn Simai. Im alten Gehege hatte Max noch sehr unwirsch auf den Nachwuchs reagiert.

Immer wieder hatte er versucht, den Kleinen über den Zaun hinweg mit dem Kopf zu stoßen. Kein Wunder also, dass die Tierpfleger bei dieser Zusammenführung in Hab-Acht-Stellung bereitstehen.

Außergewöhnlicher Auftrag für Hubertus Schmuck. Der Vogelpfleger wird ins Leipziger Regierungspräsidium gerufen. Auf einer Terrasse im fünften Stock hat sich ein Stockentenpaar und seine zehn Küken eingenistet. Für den frisch geschlüpften Nachwuchs eine tödliche Falle, denn Futter gibt es in der Behörde nicht. Deshalb sollen die Küken nun im Zoo per Hand aufgezogen werden.

Sanierungsarbeiten im Terrarium. Walter Hinze beweist einen grünen Daumen und kümmert sich um die botanische Ausstattung einiger Vitrinen. Dumm nur, dass auch das Zuhause der Klapperschlangen neue Pflanzen erhalten soll. Und die gefährlichen Giftschlangen wollen ihre gläsernen Wände nicht unbedingt räumen. Auch unter den Besuchern herrscht helle Aufregung. Sie werden Zeugen einer Ganzkörperfütterung der kranken Netzpython.

Liebevoll zieht Anita Färber den kleinen Nasenbären groß – bei sich zuhause. Alle zwei Stunden musste sie in den ersten Tagen aufstehen, um dem von der leiblichen Mutter Verstoßenen die Flasche zu geben. Doch Magen-Darm-Probleme stellen sich ein. Auf Nasenbärdurchfall folgt Nasenbärverstopfung. Ein Fall für die Zootierärzte.

Probleme auch bei Amurleopardin Tsi-Tsi: Tierpfleger Jörg Gräser fiel auf, die betagte Dame humpelt. Ein Hühnerauge? Eine eingewachsene Kralle? Hüftbeschwerden? Eine Operation soll sie von ihrem Fußleiden befreien. Doch während des Eingriffs gibt es eine schlimme Entdeckung.