Im südlichen Afrika leben noch große Herden von Elefanten in den Nationalparks und in der Savanne. Ihr Verhalten gibt der Forschung immer noch Rätsel auf, die soziale Struktur der Herden und der bemerkenswerte Umgang mit Emotionen wie der Trauer stehen im Mittelpunkt der über einjährigen Beobachtung von Elefanten in Botswana. Auch der Konflikt mit Menschen, dessen Gebiete sie auf der ständigen Suche nach Wasserstellen und Grünfutter kreuzen, kommt zur Sprache. Angesichts des Schutzstatus der Elefanten und der sich in ehemals wilde Gebiete ausdehnenden Siedlungen verarmter Kleinbauern kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Afrikas Elefanten sind die größten Säugetiere, die über unsere Erde ziehen. Einst waren sie weit über den Kontinent verbreitet, doch die grauen Riesen werden immer seltener. Nur in Botswana gilt ihr Bestand mit über 130.000 Tieren als gesichert. Strengem Schutz und einer konsequenten Anti-Wilderei-Politik sei Dank. Mehr als zwei Jahre reisten die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen durch das südliche Afrika und waren den Dickhäutern stets auf den Fersen. "Elefanten hautnah" zeichnet ein komplexes Bild und gibt intime Einblicke in das Leben der größten Landsäugetiere der Erde.