Die Loire, Frankreichs längster Fluss, ist auch ein ganz besonderer Besuchermagnet. Das gilt vor allem wegen der zahlreichen Schlösser und Gärten, die zu Frankreichs meistbesuchten Kulturdenkmälern zählen.

Bereits seit Beginn der Renaissance im 16. Jahrhundert schätzte der französische Adel die Schönheit der Flusslandschaft und ließ sich gern in dieser Region nieder. Deshalb sind heute ab Orléans entlang des Stromes und seiner Nebenflüsse über 400 Schlösser zu finden. Nicht alle sind komplett erhalten oder gar bewohnt, aber viele befinden sich auch in hervorragendem Zustand. Bei einigen Schlössern, wie dem von Villandry, stehen weniger die Innenräume im Zentrum des Interesses, als die kunstvollen Gartenanlagen. Wer sich auf dem Wasser oder entlang der Ufer auf den Weg macht, die Loire-Region zu entdecken, wird von der Mischung aus geschichtsträchtiger Architektur, unberührter Flusslandschaft und urfranzösischer Lebensart begeistert sein.

Ein Film von Christine Seemann